ICD-Code P10.2: Intraventrikuläre Blutung durch Geburtsverletzung
Während der Geburt ist eine Blutung am kindlichen Gehirn entstanden.
Das Gehirn besteht aus mehreren Bereichen. Im Großhirn findet zum Beispiel das Denken und das Planen von Handlungen statt. Im Kleinhirn werden Bewegungen vorbereitet und aufeinander abgestimmt. Der Hirnstamm ist für verschiedene unbewusste Aufgaben zuständig, wie zum Beispiel das Atmen. Der Hirnstamm geht in das Rückenmark über. Im Gehirn, um das Gehirn sowie um das Rückenmark herum gibt es Hohlräume mit Nervenwasser. Das Nervenwasser polstert unter anderem das Gehirn sowie das Rückenmark bei Stößen ab und ernährt auch die Gehirnzellen.
Wenn es Schwierigkeiten bei der Geburt gibt, ist manchmal der Einsatz einer Geburtszange oder Saugglocke notwendig. Dadurch können Blutungen am Gehirn des Kindes entstehen. Wenn das Kind aus einer ungewöhnlichen Lage im Mutterleib geboren wird, können ebenfalls Blutungen entstehen. Es kann aber auch bei einem Kaiserschnitt oder einer normalen Geburt zu Blutungen am Gehirn kommen.
Wenn ein Blutgefäß geschädigt wird, tritt Blut aus. Das Blut hat sich in den Hohlräumen mit Nervenwasser angesammelt.
Additional indicator
On medical documents, the ICD code is often appended by letters that indicate the diagnostic certainty or the affected side of the body.
- G: Confirmed diagnosis
- V: Tentative diagnosis
- Z: Condition after
- A: Excluded diagnosis
- L: Left
- R: Right
- B: Both sides
Further information
Source
Provided by the non-profit organization “Was hab’ ich?” gemeinnützige GmbH on behalf of the Federal Ministry of Health (BMG).