ICD-Code Z03.4: Beobachtung bei Verdacht auf Herzinfarkt
Sie wurden ärztlich beobachtet, um einen Herzinfarkt auszuschließen.
Der Herz-Muskel wird über die Herz-Kranzgefäße mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Die Herz-Kranzgefäße sind Blutgefäße, die außen um das Herz herum verlaufen. Die Herz-Kranzgefäße können sich durch Ablagerungen aus Fett und Kalk verengen. Solche Ablagerungen werden durch verschiedene Dinge begünstigt. Dazu gehören das Rauchen, Bluthochdruck und andere Erkrankungen. Die Durchlässigkeit der Herz-Kranzgefäße kann auch aus anderen Gründen eingeschränkt sein. Zum Beispiel wenn die Blutgefäßwand verletzt ist oder die Muskeln in der Blutgefäßwand verkrampfen. Bei einem Herzinfarkt werden Teile des Herzens nicht ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Das betroffene Gewebe des Herzens wird dadurch geschädigt oder stirbt ab.
Typische Beschwerden oder auffällige Untersuchungs-Ergebnisse können auf einen Herzinfarkt hinweisen. Ein Herzinfarkt kann zum Beispiel Schmerzen in der Brust oder Atemnot verursachen. Auch andere Beschwerden sind bei einem Herzinfarkt möglich. Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt können weitere Untersuchungen oder eine genaue Beobachtung nötig sein, bis man den Verdacht ausschließen kann.
Additional indicator
On medical documents, the ICD code is often appended by letters that indicate the diagnostic certainty or the affected side of the body.
- G: Confirmed diagnosis
- V: Tentative diagnosis
- Z: Condition after
- A: Excluded diagnosis
- L: Left
- R: Right
- B: Both sides
Further information
Source
Provided by the non-profit organization “Was hab’ ich?” gemeinnützige GmbH on behalf of the Federal Ministry of Health (BMG).