Wenn man in einer psychischen Krise professionelle Hilfe benötigt, sind die Hausarztpraxis, die Psychotherapeutin oder der Psychotherapeut die ersten Anlaufstellen.
Außerhalb der Öffnungszeiten kann man sich an den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unter der 116 117 wenden.
Besonders leicht zugänglich, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar ist die Telefonseelsorge unter der Nummer 116 123. Auf der Webseite der Telefonseelsorge gibt es auch Kontaktmöglichkeiten per E-Mail oder Chat.
Auf dem Familienportal des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind Krisentelefone und Beratungsstellen für verschiedene Lebenslagen aufgeführt.
In unserem Artikel Nummern für den Notfall finden Sie auch Hinweise auf Angebote in anderen Sprachen.
Tipp: Die App KrisenKompass der Telefonseelsorge bietet Materialien, Techniken und Kontakte zu Anlaufstellen, die in Krisensituationen hilfreich sind.
Speziell für psychische Krisen gibt es in vielen Städten und Gemeinden Krisendienste oder sozialpsychiatrische Dienste. Diese findet man in der Regel, wenn man im Internet nach dem Begriff „Krisendienst“ und der entsprechenden Stadt oder Gemeinde sucht.
Was der Sozialpsychiatrische Dienst ist und welche Aufgaben er hat, erfahren Sie in unserem Artikel.
Viele psychiatrische Kliniken haben Ambulanzen oder Notaufnahmen. Auch dorthin kann man sich in einer Krise wenden.
Über die Kliniksuche der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention können Sie Einrichtungen in Ihrer Nähe suchen.
Wenn jemand sich oder andere gefährdet, zögern Sie nicht, den Rettungsdienst unter der Nummer 112 oder die Polizei unter der Nummer 110 zu rufen.
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