Bei dringenden medizinischen Problemen können sich Eltern außerhalb der kinderärztlichen Praxisöffnungszeiten an den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 wenden.
Das gilt unter anderem bei:
- Infekten mit hohem Fieber und Schmerzen
- starken Hals- oder Ohrenschmerzen
- Magen-Darm-Infekten mit anhaltendem Brechdurchfall
Der ärztliche Bereitschaftsdienst berät Eltern über das weitere Vorgehen. Er nennt außerdem Praxen, die Eltern aufsuchen können, wenn die kinderärztliche Praxis geschlossen hat. Wenn es notwendig ist, kann ein ärztlicher Bereitschaftsdienst auch nach Hause kommen.
In vielen Städten und Kommunen gibt es kinderärztliche Bereitschaftsdienstpraxen, die Eltern mit ihren Kindern außerhalb der Sprechzeiten, nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen aufsuchen können.
Diese werden auch kinderärztliche Bereitschaftspraxen, ärztlicher Notdienst oder Notfallpraxen genannt. Manche befinden sich auf dem Gelände von Kliniken.
Auf der Seite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung können Sie nach kinderärztlichen Bereitschaftspraxen in Ihrer Nähe suchen.
Bei Zahnverletzungen oder anderen zahnmedizinischen Notfällen außerhalb der Sprechzeiten können Sie sich an den zahnärztlichen Notdienst wenden.
Zahnarztpraxen im Notdienst in Ihrer Nähe finden Sie in einer Übersicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.
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