JugendÄrztliche Betreuung und Sozialpädiatrische Zentren (SPZ)

Jugendliche mit einer chronischen Erkrankung benötigen oft eine fortlaufende medizinische Betreuung. Neben der kinder- und jugendärztlichen Praxis können auch weitere spezialisierte Kinder- und Jugendärztinnen oder Kinder- und Jugendärzte in die Behandlung eingebunden sein - am besten in enger Abstimmung mit der betreuenden Praxis.

Die Webseite der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ) bietet einen Überblick über verschiedene Schwerpunkte innerhalb der Kinder- und Jugendmedizin. Dort finden sich auch Informationen zu typischen Erkrankungen, die in den jeweiligen Fachbereichen behandelt werden, sowie hilfreiche Hinweise zur Arztsuche.

Wenn der Verdacht auf eine Seltene Erkrankung besteht, kann die Abklärung in einem Zentrum für Seltene Erkrankungen sinnvoll sein.

Mehr zum Thema Seltene Erkrankungen erfahren Sie auf ZIPSE - dem Informationsportal für Seltene Erkrankungen. Dort wird auch erklärt, was Zentren für Seltene Erkrankungen sind und wie man an einem solchen Zentrum als Patientin oder Patient aufgenommen wird.

Manchmal werden Jugendliche mit einer chronischen Erkrankung in einem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) behandelt. Diese Zentren konzentrieren sich oft auf Krankheiten, die mit Entwicklungsstörungen, Behinderungen, Verhaltensauffälligkeiten oder psychischen Problemen einhergehen können. In einem SPZ arbeiten verschiedene ärztliche und therapeutische Berufsgruppen eng zusammen und sind auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen spezialisiert. Das Team ist zudem geschult darin, Eltern und andere betreuende Personen aktiv in die Behandlung einzubeziehen.

Wenn Eltern mehr über Sozialpädiatrische Zentren in der Nähe erfahren möchten, können sie sich an die kinder- und jugendärztliche Praxis wenden. 

Auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. findet sich außerdem ein deutschlandweites Verzeichnis sozialpädiatrischer Zentren.

Stand: