Nach einem Krankenhaus-Aufenthalt ist es wichtig, dass die medizinische Behandlung nahtlos fortgesetzt wird und man bestmöglich versorgt ist.
Manchmal kann man direkt nach Hause zurückkehren – entweder ohne weitere Unterstützung oder zum Beispiel mit der Hilfe von Angehörigen oder einem Pflegedienst. Der Pflegedienst kann auch Leistungen der häuslichen Krankenpflege durchführen, beispielsweise Verbandswechsel oder das Spritzen von Medikamenten.
In einigen Fällen kann nach einem Krankenhaus-Aufenthalt eine Anschlussbehandlung in einem anderen Krankenhaus oder einer Reha-Klinik sinnvoll sein.
Im Krankenhaus haben gesetzlich Versicherte Anspruch auf ein sogenanntes Entlassmanagement. Privatversicherten werden alle wichtigen Informationen zur weiteren Versorgung zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des Entlassmanagements erstellen Fachkräfte einen individuellen Entlassplan und unterstützen dabei, die weitere Versorgung zu organisieren.
Tipp: Wenn sich bereits im Krankenhaus abzeichnet, dass man längerfristig pflegebedürftig ist, sollte man zeitnah einen Antrag auf einen Pflegegrad bei der zuständigen Pflegeversicherung stellen. Reicht ein bestehender Pflegegrad voraussichtlich länger nicht mehr aus, sollte man auch eine Höherstufung zeitnah beantragen. Der Sozialdienst des Krankenhauses kann dabei unterstützen. In dringenden Fällen ist ein sogenannter Eilantrag auf einen Pflegegrad möglich. Mehr zu den Möglichkeiten bei einem langfristigen Unterstützungsbedarf erfahren Sie in unserem Artikel.
Einen Überblick bietet unser Artikel Entlassung aus dem Krankenhaus – wie geht es weiter? Dort finden Sie auch eine übersichtliche Liste, woran Sie am Entlassungstag denken sollten.
Auch der Ratgeber Krankenhaus des Bundesgesundheitsministeriums informiert in Kapitel 5 über die Entlassung und die Versorgung nach einem Krankenhaus-Aufenthalt.
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