AlterWie kann man sich auf einen Aufenthalt im Krankenhaus vorbereiten?

Jede Patientin und jeder Patient hat Anspruch auf alle im Einzelfall medizinisch notwendigen Leistungen. Die Kosten dafür werden von gesetzlichen Krankenversicherungen bezahlt. Gesetzlich Versicherte müssen jedoch in der Regel eine Zuzahlung leisten. Bei Privatversicherten hängt die Kostenübernahme vom vereinbarten Tarif ab.

Vor einem Krankenhausaufenthalt gibt es einiges zu bedenken. Zum einen sollte man Vorkehrungen für die Zeit der Abwesenheit von zu Hause treffen. Dazu kann gehören, Angehörige und gegebenenfalls Nachbarn zu informieren. Möglicherweise muss man sich um eine Betreuung für pflegebedürftige Angehörige kümmern oder Termine verschieben. Falls man durch einen Pflegedienst unterstützt wird, sollte man auch diesem rechtzeitig Bescheid geben.

Wenn man im Pflegeheim lebt, muss man bei einem längeren Krankenhausaufenthalt für die Zeit der Abwesenheit nicht die vollen Heimkosten zahlen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie im Artikel Pflegeheimkosten bei Abwesenheit – wann ist eine Kürzung möglich?

Vor einem Krankenhausaufenthalt steht außerdem die medizinische Vorbereitung an. Manchmal hat man schon vor der eigentlichen stationären Aufnahme Termine im Krankenhaus, etwa für eine Blutentnahme oder ein Aufklärungsgespräch. Mit dem Krankenhauspersonal oder der Hausärztin beziehungsweise dem Hausarzt sollte man besprechen, ob man bestimmte Medikamente vor dem Krankenhausaufenthalt absetzen muss.

Im Ratgeber Krankenhaus des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie allgemeine Informationen zu Krankenhäusern. Das Kapitel 3 informiert, wie man sich auf einen Krankenhausaufenthalt vorbereiten kann. In diesem Kapitel finden Sie außerdem verschiedene Checklisten, beispielsweise dazu, woran es vorab zu denken gilt und was man ins Krankenhaus mitbringen sollte.

Es gibt einige Dokumente und Unterlagen, die man ins Krankenhaus mitnehmen sollte. Dazu gehören:

  • die Versichertenkarte
  • der aktuelle Medikationsplan
  • wichtige medizinische Vorbefunde
  • Kontaktadressen von Angehörigen und behandelnden Ärztinnen und Ärzten
  • gegebenenfalls die Patientenverfügung beziehungsweise Vorsorgevollmacht

Hinzu kommen unter anderem persönliche Gegenstände, bequeme Kleidung und der Kulturbeutel.

Viele Krankenhäuser informieren auf ihren Webseiten zur stationären Aufnahme und stellen Packlisten für den Aufenthalt zur Verfügung.

Unter Umständen wird die Fahrt ins Krankenhaus zu einer stationären Behandlung von den Krankenkassen bezahlt. In unserem Artikel zum Thema Fahrkosten erfahren Sie, was die Voraussetzungen dafür sind.

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