Vor einem Krankenhausaufenthalt gibt es einiges zu bedenken. Zum einen sollte man Vorkehrungen für die Zeit der Abwesenheit von zu Hause treffen. Dazu gehört es, den Arbeitgeber und gegebenenfalls Nachbarn zu informieren. Möglicherweise muss man sich um eine Betreuung für das Kind kümmern oder Termine verschieben.
Hinzu kommt die medizinische Vorbereitung. Manchmal hat man schon vor der eigentlichen stationären Aufnahme Termine im Krankenhaus, etwa für eine Blutentnahme oder ein Aufklärungsgespräch. Mit dem Krankenhauspersonal oder der Hausärztin beziehungsweise dem Hausarzt sollte man besprechen, ob man bestimmte Medikamente vor dem Krankenhausaufenthalt absetzen muss.
Im Ratgeber Krankenhaus des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie allgemeine Informationen zu Krankenhäusern. Das Kapitel 3 informiert, wie man sich auf einen Krankenhausaufenthalt vorbereiten kann. In diesem Kapitel finden Sie außerdem verschiedene Checklisten, beispielsweise dazu, woran es vorab zu denken gilt und was man ins Krankenhaus mitbringen sollte.
Hilfreiche Informationen für Eltern, etwa zur Betreuung von Kindern während eines Krankenhausaufenthalts, gibt es im Artikel Wenn Eltern krank sind: Möglichkeiten der Unterstützung.
Es gibt einige Dokumente und Unterlagen, die man ins Krankenhaus mitnehmen sollte. Dazu gehören:
- die Versichertenkarte
- der aktuelle Medikationsplan
- wichtige medizinische Vorbefunde
- Kontaktadressen von Angehörigen und behandelnden Ärztinnen und Ärzten
Hinzu kommen unter anderem persönliche Gegenstände, bequeme Kleidung und der Kulturbeutel.
Viele Krankenhäuser informieren auf ihren Webseiten zur stationären Aufnahme und stellen Packlisten für den Aufenthalt zur Verfügung.
Unter Umständen wird die Fahrt ins Krankenhaus zu einer stationären Behandlung von den Krankenkassen bezahlt. In unserem Artikel zum Thema Fahrkosten erfahren Sie, was die Voraussetzungen dafür sind.
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