Wenn Kinder im Alltag viel Stress haben, kann das auf Dauer ihre körperliche oder seelische Gesundheit belasten. Damit es nicht so weit kommt, können Kuren eine vorübergehende Auszeit bieten. Sie helfen also vorbeugend, bevor eine richtige Krankheit entsteht.
Bei einer medizinischen Rehabilitation (Reha) geht es dagegen darum, den Gesundheitszustand nach einer Krankheit oder einem Unfall wieder zu verbessern. Von einer Reha können außerdem Kinder profitieren, die durch eine chronische Erkrankung oder Behinderung im Alltag eingeschränkt sind.
Für eine Kur sollte allerdings schon erkennbar sein, dass das Kind gesundheitlich gefährdet ist. Die Grenzen zwischen Kur und Reha sind oft fließend. Wenn Sie unsicher sind, welche Maßnahme für Ihr Kind sinnvoll ist, sprechen Sie am besten mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt.
Wichtig zu wissen: Bei einer Mutter-Kind-Kur beziehungsweise Vater-Kind-Kur steht in der Regel nicht die Gesundheit des Kindes im Vordergrund, sondern sie dient in erster Linie der Erholung des Elternteils. Kinder können jedoch in der Regel nur bis zu einem Alter von 12 Jahren mitgenommen werden. Für Kinder mit Behinderungen gibt es keine Altersgrenze.
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Medizinische Vorsorgeleistungen: Mit einer Kur die Gesundheit fördern
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