Besonders nach der Geburt des ersten Kindes haben Eltern viele Fragen oder fühlen sich zunächst unsicher. Die Hebamme unterstützt Mutter und Kind in dieser Zeit durch Hausbesuche – in den ersten Tagen nach der Geburt täglich, anschließend nach Bedarf.
Bei ihren Hausbesuchen schaut sie, ob sich das neugeborene Kind normal entwickelt und gibt den Eltern praktische Tipps im Umgang mit dem Kind. Außerdem überprüft sie, ob sich die Mutter von den schwangerschafts- und geburtsbedingten körperlichen Veränderungen erholt (Rückbildung) und Geburtsverletzungen gut abheilen.
Auch bei Fragen und Problemen rund um das Stillen beziehungsweise die Ernährung des Kindes und die Gesundheit von Mutter und Kind ist die Hebamme die erste Ansprechpartnerin.
In besonderen Fällen können Mutter und Kind auch zusätzlich durch eine Familienhebamme unterstützt werden.
Wie oft und wie lange Frauen durch eine Hebamme betreut werden können und in welchen Fällen die Unterstützung durch eine Familienhebamme sinnvoll ist, erfahren Sie im Artikel Unterstützung für Familien nach der Geburt.
Um eine Hebamme zu finden, ist die Hebammensuche des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Spitzenverband) eine unkomplizierte Möglichkeit.
Weitere Tipps zur Hebammensuche bietet der Artikel zur Geburtsvorbereitung.
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