Das Jugendalter ist eine Zeit großer Veränderungen – körperlich, seelisch und sozial. Sowohl für Jugendliche selbst als auch für Eltern ist es mitunter nicht leicht einzuschätzen, was in dieser Umbruchphase noch „normal“ ist und wann es sinnvoll ist, sich Unterstützung zu holen.
Das folgende Video erklärt, was psychische Gesundheit ausmacht. Das Video wurde von der Stiftung Gesundheitswissen freundlicherweise für die Nutzung auf gesund.bund.de bereitgestellt.
Für Jugendliche:
Jugendliche, die sich fragen, was gerade mit ihnen los ist, finden auf der Webseite gefuehle-fetzen.net hilfreiche Informationen und Tipps rund um seelische Gesundheit. Die Webseite ist ein Angebot der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK).
Für Eltern:
Das Informationsangebot des Elternratgeber Psychotherapie unterstützt Eltern dabei, die Entwicklung in dieser Lebensphase besser zu verstehen, Veränderungen einzuordnen und zu erkennen, wann es sinnvoll sein kann, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Ratgeber ist ein Informationsangebot der Bundespsychotherapeutenkammer.
Für alle:
Jugendliche, Familienangehörige und andere Interessierte können sich außerdem auf der Informationsplattform Mein Kompass zu psychischen Erkrankungen informieren. Die Webseite ist ein Angebot der Universität Ulm.
Auf der Webseite Jugendliche stärken können sich Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte unter anderem zu sozialen und Umwelteinflüssen auf die psychische Gesundheit informieren. Die Seite bietet auch Informationen dazu, wie man Betroffene unterstützen kann.
Bei Fragen rund um die psychische Gesundheit von Jugendlichen können sich Eltern an die kinder- und jugendärztliche Praxis oder an die hausärztliche Praxis wenden. Die behandelnde Ärztin beziehungsweise der Arzt kennt die oder den Jugendlichen und dessen Familie meist gut und kann mögliche Beschwerden einschätzen. Je nach Bedarf kann die Ärztin oder der Arzt eine Überweisung zu einer Kinder- und Jugendpsychiaterin beziehungsweise einem -psychiater ausstellen.
Wenn sich Eltern unsicher sind, ob ihr Kind professionelle Unterstützung benötigt, können sie sich auch an Kinder- und Jugendpsychotherapeutinnen und -therapeuten wenden. In speziellen Sprechstunden erhalten sie eine erste fachliche Einschätzung und Hinweise auf mögliche nächste Schritte. Mehr dazu erfahren Sie, wenn Sie oben auf dieser Seite auf Kinder- und Jugendpsychotherapie klicken.
Weitere Anlaufstellen können Erziehungs- und Familienberatungsstellen sein - sowohl für Eltern als auch für Jugendliche selbst. Näheres erfahren Sie auf dieser Seite oben unter Beratungsstellen.
Wenn man lieber anonym bleiben möchte, gibt es verschiedene telefonische und digitale, kostenlose Beratungsangebote. Mehr dazu finden Sie oben unter Soforthilfe.
Einigen Jugendlichen oder deren Eltern hilft es auch, sich mit anderen Personen auszutauschen, die in einer ähnlichen Situation sind. Näheres erfahren Sie unter Selbsthilfe.
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