JugendLiebe, Sexualität und Verhütung

Mit dem Erwachsenwerden verändern sich Körper, Gefühle und das Verständnis von Nähe und Beziehungen. Jugendliche beginnen, ihre eigene Sexualität zu entdecken. Dabei können Fragen zu Liebe, Partnerschaft und Verhütung auftauchen. Auch Eltern fragen sich mitunter, wie sie diese Themen am besten ansprechen und ihre Kinder begleiten können. Offenheit, Wissen und gegenseitiger Respekt helfen, Unsicherheiten abzubauen und Vertrauen zu stärken. So können Jugendliche lernen, verantwortungsvoll mit Liebe und Sexualität umzugehen.

Für Jugendliche:​

Auf dem Jugendportal können sich Jugendliche zu Themen rund um Sexualität, Verhütung, Beziehungen sowie Körper und Aussehen informieren.

Auch die Webseite Liebesleben des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) bietet Informationen rund um Liebe, Sex, Schutz und Safer Sex.

Für Eltern:​

Eltern können sich auf den BIÖG-Informationsportalen loveline.de und liebesleben.de unter anderem dazu informieren, wie sie mit ihren Kindern über Sexualität sprechen können.

Wenn Jugendliche erste Erfahrungen mit Liebe und Sexualität machen, ist Verhütung ein wichtiges Thema. Sie schützt nicht nur vor ungewollten Schwangerschaften, sondern auch vor sexuell übertragbaren Infektionen.

Informationen rund um Verhütung sowie zur Kostenübernahme finden sich auf der Seite familienplanung.de des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG).

Für Jugendliche:​

Mehr Informationen zu den verschiedenen Verhütungsmethoden finden Jugendliche auf dem BIÖG-Jugendportal.

Mädchen und junge Frauen können sich auch bei der Frauenärztin oder dem Frauenarzt zu den verschiedenen Verhütungsmethoden beraten lassen.

Weil nicht jede Verhütungsmethode für alle gleichermaßen geeignet ist, braucht man für einige Verhütungsmittel eine ärztliche Verschreibung. Für Mädchen und Frauen bis zum 22. Geburtstag werden verschreibungspflichtige Verhütungsmittel wie die Anti-Baby-Pille von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, in besonderen Fällen auch darüber hinaus.

Gut zu wissen: Im Falle einer Verhütungspanne gibt es die Pille danach. Mehr Informationen dazu finden sich im Artikel zur Notfallverhütung.

Es gibt verschiedene Erreger, mit denen man sich beim Sex anstecken kann. Man spricht dann von sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Manche STI verursachen zumindest zeitweise keine Beschwerden, sind aber dennoch nicht harmlos. Mit verschiedenen Maßnahmen kann man sich vor einer Ansteckung schützen. Solche Maßnahmen werden auch als Safer Sex bezeichnet.

Was sexuell übertragbare Infektionen (STI) sind, erklärt das folgende Video.

Weitere Informationen zu STI

Für Jugendliche:​

Junge Menschen können sich auf der Webseite liebesleben.de zu Safer Sex und weiteren Themen wie Sexualität und Vielfalt informieren.

Die HPV-Impfung schützt vor Infektionen mit Humanen Papillomviren (HPV) und damit vor Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs und anderen Krebsarten. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt sie Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren. Bis zum Alter von 17 Jahren übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten - gegebenenfalls auch darüber hinaus. Die Impfung ist zum Beispiel in der kinder- und jugendärztlichen Praxis oder in der frauenärztlichen Praxis möglich.

Für Jugendliche:​

Mehr zum Thema HPV findet sich bei auf der Webseite loveline.de.

Für Eltern:​

Auf infektionsschutz.de finden Eltern Informationen zur HPV-Impfung bei Jugendlichen. Auch die Webseite liebesleben.de beantwortet zahlreiche Fragen rund um das Thema HPV-Impfung.

Informationen dazu, wie sie ihre Kinder vor sexueller Gewalt schützen können, finden Eltern bei der Initiative Nicht wegschieben des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und der Unabhängigen Bundesbeauftragten gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (UBSKM). Auf der Seite finden sich verschiedene Hilfe-Angebote für Betroffene und deren Umfeld.

Stand: