JugendRauchen, Alkohol und andere Drogen

Viele Jugendliche probieren Zigaretten oder E-Zigaretten aus – oft aus Neugier oder um dazuzugehören. Rauchen kann jedoch schnell zur Gewohnheit werden, abhängig machen und die Gesundheit langfristig schädigen.

Darum fragen sich viele Eltern, wie sie verhindern können, dass ihre Kinder mit dem Rauchen beginnen. Zum einen hat die Vorbildfunktion eine direkte Wirkung: Wer Eltern, Geschwister oder Freunde hat, die rauchen, greift auch selbst eher zur Zigarette. Zum anderen ist es gut, wenn Eltern wissen, welche Risiken vom Rauchen ausgehen, und offen mit ihren Kindern darüber reden. Hilfreich kann sein, dabei geduldig zu bleiben, zuzuhören und sich mit Kritik möglichst zurückzuhalten.

Allgemeine Informationen zum Thema bieten die Artikel Rauchen und Raucherentwöhnung und E-Zigaretten - Keine gute Alternative zum Tabakrauchen.

Außerdem finden sich auf der Webseite rauchfrei-info.de Informationen zum Thema - auch speziell für Jugendliche.

Für Eltern:​

In der Broschüre Raucht mein Kind? finden Eltern Informationen und konkrete Hilfestellungen für Gespräche mit ihren Kindern.

Alkohol probieren viele im Jugendalter das erste Mal aus. Den meisten ist dabei nicht bewusst: Schon kleine Mengen können das Urteilsvermögen, die Gesundheit und die Entwicklung beeinträchtigen. Bis etwa zum 21. Lebensjahr entwickelt sich das Gehirn weiter und ist in dieser Zeit besonders anfällig für schädliche Einflüsse wie Alkohol. Deshalb wird Jugendlichen und jungen Erwachsenen angeraten, möglichst wenig Alkohol zu trinken. Idealerweise sollte man in diesem Alter ganz auf Alkohol verzichten.

Allgemeine Informationen zum Thema Alkohol finden sich im Artikel Alkohol und Alkoholabhängigkeit.

Weiterführende Informationen bietet die Plattform Alkohol? Kenn dein Limit. Auf der Seite finden sich konkrete Informationen für Jugendliche und für Eltern.

Cannabis bleibt auch nach der Teillegalisierung seit April 2024 für Jugendliche verboten. Denn: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre sind durch den Konsum von Cannabis besonders gefährdet, da ihre Gehirnentwicklung noch nicht abgeschlossen ist.

Ausführliche Informationen zum Thema Cannabis für Jugendliche und Eltern bieten verschiedene Informationsportale des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG):

Infos-Cannabis.de
Cannabispravention.de

Illegale Drogen, wie Ecstasy, Heroin, Kokain oder Crystal Meth, können schon in kleinen Mengen ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Sich darüber zu informieren und offen mit Freundinnen und Freunden, Eltern oder Fachkräften zu sprechen, hilft, die Risiken besser zu verstehen und selbstbewusst „Nein“ zu sagen.

Die Artikel Illegale Drogen und Drogenabhängigkeit und Legal Highs bieten einen Überblick zum Thema.

Weiterführende Informationen zu Drogen von A bis Z und ihren Auswirkungen finden sich auf den Seiten des Drogenlexikons des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Portal bietet auch eine Beratung per Chat oder E-Mail an.

Informationen zu Süchten und wie man sie bewältigen kann, erhalten Sie auf der Themenseite Sucht bewältigen.

Die Webseite Kinder stark machen und das Portal Keine Macht den Drogen bieten Eltern wichtige Informationen und Tipps zur Frage, wie sie ihre Kinder in ein suchtfreies Leben begleiten können.

Deutschlandweit gibt es verschiedene Suchtberatungsstellen, an die sich sowohl Jugendliche als auch Angehörige wenden können. Dort hilft ein Team aus Expertinnen und Experten der Medizin, Psychologie, Sozialpädagogik und sozialen Arbeit. Alle Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht.

Auf der Website der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. kann man im Suchthilfeverzeichnis nach passenden Angeboten in der Nähe suchen.

Eine Möglichkeit, sich online zum Thema Sucht beraten zu lassen, bietet die Website DigiSucht. Betroffene und deren Angehörige finden dort Antworten zu Fragen rund um die Themen Drogen, Substanzkonsum, Glücksspiele und Medienkonsum.

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