ICD-Code F81.3: Kombinierte Störungen schulischer Fertigkeiten
Es bestehen Probleme beim Lesen, Schreiben oder Rechnen.
In der Grundschule lernen Kinder verschiedene Fähigkeiten wie beispielsweise lesen, schreiben und rechnen. Unter Umständen fällt es einem Kind schwer, zu lernen. Die entsprechenden Fähigkeiten sind dann eingeschränkt.
Wenn man beispielsweise Probleme beim Lesen hat, dann fällt es einem schwer, die gelesenen Wörter zu verstehen. Man erkennt die Wörter typischerweise nicht wieder. Außerdem kann man üblicherweise nicht so gut vorlesen wie andere Menschen im selben Alter. Wenn man Probleme beim Lesen hat, kann es einem auch schwerfallen, Wörter richtig zu schreiben. Möglicherweise fällt es einem auch schwer, sprechen zu lernen oder Wörter richtig auszusprechen.
Wenn man Probleme beim Schreiben hat, kann man Wörter beispielsweise nur schwer buchstabieren. Wenn man Probleme beim Rechnen hat, kann auch der Umgang mit Zahlen insgesamt erschwert sein. Die genaue Ursache ist unbekannt. Eine körperliche Erkrankung konnte jedoch nicht festgestellt werden. Die Probleme sind auch nicht durch einen unzureichenden Unterricht entstanden.
Zusatzkennzeichen
Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.
- G: Gesicherte Diagnose
- V: Verdacht
- Z: Zustand nach
- A: Ausschluss
- L: Links
- R: Rechts
- B: Beidseitig
Hinweis
Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.
Quelle
Die Erläuterung des ICD-Codes wurde bereitgestellt von der „Was hab’ ich?” gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).