Zwei Beine mit Gänsehaut.

Haut

Die Haut ist nicht nur das größte Organ des Menschen, sie übernimmt auch sehr viele Aufgaben: So dient sie etwa als Schutz vor Umwelteinflüssen, sie ist Sinnesorgan und reguliert maßgeblich unseren Wärmehaushalt. Erkrankungen der Haut reichen von Bindegewebserkrankungen über allergische Erkrankungen bis hin zu bösartigen Tumoren wie Basaliomen und malignen Melanomen.

Dellwarzen

Dellwarzen sind kleine warzenähnliche Knötchen. Sie entstehen durch eine Virusinfektion der Haut und kommen vorwiegend bei Kindern vor.

Hirsutismus

Ein Zuviel an männlichen Geschlechtshormonen kann bei Frauen zu einer übermäßigen Körperbehaarung und Bartwuchs führen. Solch ein Hirsutismus lässt sich auf verschiedene Weise behandeln.

Akne inversa

Die Akne inversa (Hidradenitis suppurativa) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Sie verursacht zum Beispiel schmerzhafte Knötchen und Abszesse. Lesen Sie hier, was dagegen helfen kann.

Drei-Tage-Fieber

Das Drei-Tage-Fieber ist eine Kinderkrankheit mit hohem Fieber und anschließendem Hautausschlag. In aller Regel ist die Virusinfektion harmlos.

Lichen sclerosus

Bei Lichen sclerosus bilden sich weiße und oft vernarbende Hautstellen, meist im Genitalbereich. Typisch ist heftiger Juckreiz.

Schuppenflechte (Psoriasis)

Schuppenflechte ist eine entzündliche, nicht ansteckende Hauterkrankung. Typisch ist eine rötliche, schuppende Haut, die jucken kann.

Diabetischer Fuß

Ein diabetischer Fuß beginnt mit trockenen Füßen und einer vermehrten Bildung von Hornhaut. Später können chronische Wunden entstehen, die manchmal schwer zu behandeln sind.

Neurodermitis

Menschen mit Neurodermitis haben oft Hautausschlag und einen quälenden Juckreiz. Die Hauterkrankung tritt häufig bei Kindern auf. Erfahren Sie mehr über Neurodermitis und die Behandlungsmöglichkeiten.

Schwarzer Hautkrebs

Schwarzer Hautkrebs ist ein häufiger bösartiger Tumor der Haut. Etwa 23.000 Menschen pro Jahr erkranken daran. Früh entdeckt, lässt sich schwarzer Hautkrebs meist gut behandeln.

Nesselsucht

Nesselsucht (Urtikaria) ist eine Hauterkrankung, bei der sich juckende Quaddeln oder eine schmerzhafte Schwellung der Unterhaut (Angioödem) bilden. Lesen Sie mehr zu Symptomen, Verlauf und Behandlung.

Senile Purpura

Blutergüsse, die im Alter ohne größeres äußerliches Einwirken entstehen, werden senile Purpura genannt. Lesen Sie in diesem Beitrag mehr zu Risikofaktoren und Möglichkeiten zur Vorbeugung.

Gürtelrose

Gürtelrose (Herpes zoster) ist eine schmerzhafte virale Hauterkrankung. Die Viren befallen Nerven und verursachen eine Entzündung, die auf die Haut übergreift.

Krätze

Die Krätze (Skabies) entsteht durch Milbenbefall der Haut. Typisch ist heftiger Juckreiz. Bei längerem Hautkontakt ist Krätze ansteckend. Die Erkrankung lässt sich aber gut behandeln.

Fußpilz

Fußpilz (Tinea pedis) kann die Haut röten, sie rissig machen und zu Juckreiz führen. Gut behandeln lässt er sich meist mit Cremes aus der Apotheke. Wichtig bei Fußpilz: Füße trocken halten.

Rosazea

Rote Flecken, Pusteln und sichtbare Äderchen im Gesicht: Ursache für solche Beschwerden kann eine Rosazea sein – eine häufige Entzündung der Gesichtshaut.

Warzen

Die meisten Menschen hatten schon einmal eine Warze. Warzen sind ansteckend und oft sehr hartnäckig. Kinder und Jugendliche haben ein höheres Risiko.

Furunkel und Karbunkel

Furunkel, Karbunkel, Abszesse und Eiterpickel – sie alle haben mit einer entzündeten Haut zu tun, unterscheiden sich aber. Bei Furunkeln ist oft eine ärztliche Behandlung sinnvoll.

Psoriasis-Arthritis

Bei einer Psoriasis-Arthritis handelt es sich um eine Gelenkentzündung infolge einer Schuppenflechte. Sie macht sich durch schmerzende und steife Gelenke bemerkbar.

Übermäßiger Haarwuchs (Hypertrichose)

Die Hypertrichose ist ein vermehrter Haarwuchs – entweder am ganzen Körper oder nur an bestimmten Stellen. Je nach Ursache gibt es unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten.

Ringelflechte

Bei der Ringelflechte (Tinea corporis) entstehen typische ringförmige Hautrötungen. Mit einer Salbe gegen Hautpilze kann man die Erkrankung meist rasch behandeln.

Eingewachsener Nagel (Onychocryptosis)

Eingewachsene Zehennägel kommen oft vor. Häufig entstehen sie durch eine falsche Schneidetechnik. Die Art der Behandlung hängt davon ab, wie stark die Beschwerden sind.

Ringelröteln

Ringelröteln zählen zu den häufigsten Viruserkrankungen bei Kindern. Die meisten Erwachsenen sind dagegen immun. Schwangere ohne Immunschutz können das Virus auf das ungeborene Kind übertragen.

Lippenherpes

Bei einem Lippenherpes bilden sich aufgrund bestimmter Herpesviren schmerzhafte Bläschen. Die Erkrankung heilt nach 1 bis 2 Wochen von allein aus. Eine Behandlung ist normalerweise nicht nötig.

Intertrigo

Intertrigo ist ein Ekzem in den Hautfalten, das durch Feuchtigkeit und Scheuern entsteht. Oft infizieren sich die wunden Stellen zusätzlich mit Hefepilzen.

Venenentzündung

Eine Venenentzündung macht sich durch ein schmerzhaft verdicktes Blutgefäß bemerkbar. Die Haut darüber ist gerötet. Mit geeigneten Maßnahmen klingen die Beschwerden schnell wieder ab.

Dyshidrotisches Ekzem

Bei einem dyshidrotischen Ekzem kommt es zu juckenden Bläschen an Handflächen, Fingern oder Fußsohlen. Diese werden meist mit entzündungshemmenden Salben behandelt.

Nummuläres Ekzem

Juckende rundliche Flecken auf der Haut sind typisch für das nummuläre Ekzem. Es kehrt oft schubweise über Jahre hinweg wieder, ist aber meist gut behandelbar.

Weißfleckenkrankheit (Vitiligo)

Bei Vitiligo geht stellenweise das braune Hautpigment Melanin verloren. Dies zeigt sich meist durch weiße Flecken im Gesicht und an den Händen. Lesen Sie mehr zu Ursachen und Behandlung.

Bettwanzen

Bettwanzen können in Matratzen, Kleidung oder Bettwäsche vorkommen. Ihre Bisse jucken, sind aber harmlos. Lesen Sie hier, wie Sie sich vor Bettwanzen schützen und sie wieder loswerden können.

Lichen simplex

Lichen simplex ist eine chronische Hauterkrankung, die mit starkem Juckreiz einhergeht. Oft bestehen Vorerkrankungen wie Neurodermitis. Hier erfahren Sie, wie man die Beschwerden lindern kann.

Weißer Hautkrebs

Weißer Hautkrebs kommt in Deutschland sehr häufig vor. Meist ist diese Form von Hautkrebs örtlich begrenzt: Er bildet also selten Tumorabsiedlungen und ist daher nur selten lebensbedrohlich.

Milzbrand

Milzbrand (Anthrax) ist eine seltene Krankheit. Sie wird vom Tier zum Menschen übertragen. Bestimmte Berufsgruppen haben ein erhöhtes Risiko. Lesen Sie mehr zu Symptomen, Ursachen und Therapie.

Lepra

Lepra ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die vor allem in Südostasien, Südamerika sowie Afrika vorkommt. Obwohl Lepra heilbar ist, kommt es noch immer zu schweren Verläufen.

Scharlach

Scharlach-Bakterien (Streptokokken) lösen bei Kindern eine hochfieberhafte Allgemeinerkrankung mit Halsentzündung und einem typischen Hautausschlag aus.

Akne

Akne kann sehr belastend sein. Verschiedene Mittel können bei der Linderung der Beschwerden helfen. Eine Verbesserung des Hautbilds erfordert jedoch Zeit und Geduld.

Borkenflechte

Die Borkenflechte (Impetigo contagiosa) ist eine juckende, manchmal auch schmerzende Hautinfektion. Sie kommt vor allem bei kleinen Kindern häufig vor.

Chronische Wunden

Nicht alle Wunden heilen schnell. Manche verschließen sich sehr langsam oder gehen immer wieder auf. Dann spricht man von chronischen offenen Wunden.

Druckgeschwür (Dekubitus)

Wer über längere Zeit in einer Position sitzen oder liegen muss, hat ein erhöhtes Risiko für ein Druckgeschwür (Dekubitus). Solche Geschwüre können sehr schmerzhaft sein und heilen nur langsam.

Hühnerauge

Hühneraugen entstehen, wenn eine Hautstelle immer wieder Druck und Reibung ausgesetzt wird. Meistens bilden sie sich allmählich zurück, wenn die Stelle entlastet wird.

Insektengiftallergie

In den meisten Fällen hinterlassen Insektenstiche nicht mehr als eine kleine Rötung. Wer an einer Insektenstichallergie leidet, reagiert allerdings sehr stark. Mitunter besteht Lebensgefahr.

Kleienpilzflechte

Vermehren sich Pilze stark, können sie Krankheiten auslösen – zum Beispiel eine Kleienpilzflechte. Dieser Hautausschlag wird von einem Hefepilz verursacht und ist meistens harmlos.

Kontaktallergie

Eine Kontaktallergie kann heftige Hautreaktionen auslösen. Die Beschwerden machen sich erst nach ein bis drei Tagen bemerkbar.

Kopflausbefall

Kopfläuse nisten sich im Haar ein. Die winzigen Parasiten ernähren sich von Blut aus der Kopfhaut und ihre Bisse können Juckreiz auslösen. Um sie zu beseitigen, gibt es verschiedene Mittel.

Nagelpilz

Eine Infektion mit Nagelpilz entsteht meistens aufgrund von Hautpilzen. Betroffen sind oft die Nägel der großen Zehen, die dann brüchig werden und sich verfärben.

Seborrhoisches Ekzem

Ein seborrhoisches Ekzem ist eine nicht ansteckende Entzündung der Haut. Dabei bilden sich vor allem im Gesicht und am Kopf rote Flecken und fettige Schuppen.

Tierallergie

Bei einer Tierallergie lösen nicht die Haare eine Reaktion aus, sondern Eiweiße, die etwa im Speichel der Tiere vorkommen. Den Kontakt zum Tier zu meiden, kann helfen – ebenso wie Medikamente.

Windpocken

Typisch für Windpocken sind ein stark juckender Hautausschlag mit roten Bläschen sowie leichtes Fieber. Meist erkranken Kinder zwischen 2 und 10 Jahren an der Virusinfektion.

Wundrose (Erysipel) und Phlegmone

Wundrosen und Phlegmonen werden durch Bakterien verursacht, die durch eine Verletzung der Haut eindringen. Eine frühzeitige Behandlung ermöglicht in der Regel eine vollständige Heilung.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFMK)

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine Infektionskrankheit, die weltweit sporadisch auftritt. Sie betrifft vor allem Säuglinge und Kleinkinder und verläuft meist harmlos.

Masern

Masern sind eine Viruserkrankung mit Fieber, Hautausschlag und möglichen gefährlichen Komplikationen. Mit einer Impfung kann man sich davor schützen.

Röteln

Röteln gefährden Schwangere und ihre ungeborenen Kinder. Mit einer Impfung kann man sich vor der Viruserkrankung schützen.