OPS-Code 5-687.0:
Inzision, Exzision und Exstirpation des Uterus: Exenteration [Eviszeration] des weiblichen kleinen Beckens: Vordere
In einer Operation wurden mehrere Organe aus Ihrem Becken entfernt.
Bei einer solchen Operation werden in der Regel die Harnblase, die Vorderwand der Scheide und die Gebärmutter entfernt. Die Harnblase liegt unten im Bauch und sammelt den Urin. Der Urin wird in den beiden Nieren gebildet. Von den Nieren gelangt der Urin über die Harnleiter in die Harnblase. Wenn man Wasser lässt, dann fließt der Urin von der Harnblase über die Harnröhre nach außen ab. Die Scheide ist schlauchförmig und führt von außen zur Gebärmutter. Die Vorderwand der Scheide grenzt an die Harnblase und die Harnröhre. Die Gebärmutter liegt im Becken und ist wie eine Birne geformt. Der schmalere Teil ragt nach unten in die Scheide hinein und heißt Gebärmutter-Hals. In der Gebärmutter entwickelt sich bei einer schwangeren Frau das Kind.
Darüber hinaus wird üblicherweise mindestens ein Eierstock entfernt. Die Eierstöcke gehören zu den weiblichen Geschlechtsorganen. Es gibt zwei Eierstöcke, einen auf jeder Seite. Die Eierstöcke liegen unten im Bauch. In den Eierstöcken reifen Eizellen heran. Aus den Eizellen kann später ein Kind entstehen. Die Eierstöcke stellen auch verschiedene Botenstoffe her. Bei der Operation können auch die Harnröhre sowie Lymphknoten im Bereich des Beckens entfernt werden. Die Lymphknoten sind kleine, bohnenförmige Gebilde. Es gibt sie überall im Körper. Lymphknoten filtern die Gewebe-Flüssigkeit. Sie gehören zum Abwehrsystem.
Zusatzkennzeichen
OPS-Codes werden bei Bedarf durch Buchstaben für die betroffene Körperseite ergänzt.
- L: Links
- R: Rechts
- B: Beidseitig
Weitere Informationen
Quelle
Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).