ICD-Code B94.81: Folgezustände der (infektiösen) Mononukleose durch Gamma-Herpesviren

Sie haben Beschwerden, die aufgrund eines Pfeifferschen Drüsenfiebers entstanden sind.

Durch ein Pfeiffersches Drüsenfieber kann man sehr unterschiedliche Beschwerden haben. Auch nachdem die eigentliche Erkrankung abgeklungen ist, können einzelne Beschwerden weiter bestehen oder neu hinzukommen. Verschiedene Funktionen des Körpers können dadurch eingeschränkt sein.

Infolge eines Pfeifferschen Drüsenfiebers kann man anhaltend Fieber und geschwollene Lymphknoten haben. Die Lymphknoten sind kleine, bohnenförmige Gebilde. Es gibt sie überall im Körper. Lymphknoten filtern die Gewebe-Flüssigkeit. Sie gehören zum Abwehrsystem.

Es kann auch sein, dass die Milz oder die Leber verändert sind. Die Milz liegt oben links im Bauch. In der Milz werden alte Blutzellen abgebaut. Außerdem werden Abwehrzellen gespeichert. Wenn die Abwehrzellen benötigt werden, dann werden sie aus der Milz in das Blut abgegeben. Die Leber ist ein wichtiges Organ rechts oben im Bauch. Sie hilft zum Beispiel bei der Blutgerinnung und bei der Entgiftung des Körpers. In der Leber werden die Nährstoffe aus der Nahrung verarbeitet. Das Pfeiffersche Drüsenfieber kann auch bestimmte Krebserkrankungen und Erkrankungen des Abwehrsystems begünstigen.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).