C46.2: Kaposi-Sarkom des Gaumens

Sie haben eine Krebs-Erkrankung.

Das Gewebe im Körper besteht aus Zellen. Bei einer Krebs-Erkrankung vermehren sich die Zellen unkontrolliert. Dadurch entsteht eine bösartige Gewebe-Neubildung. Die Krebs-Zellen können das gesunde Gewebe zerstören und sich im gesamten Körper ausbreiten.

Der Krebs besteht bei Ihnen wahrscheinlich aus Zellen von Lymphgefäßen. Im ganzen Körper entsteht jeden Tag Flüssigkeit im Gewebe. Diese Gewebs-Flüssigkeit ist die Lymphe. Die Lymphe wird über Lymphgefäße durch den Körper befördert. Die Lymphgefäße verlaufen durch den ganzen Körper und sind mit Blutgefäßen verbunden. An einigen Stellen befinden sich Lymphknoten entlang der Lymphgefäße. In den Lymphknoten werden zum Beispiel Krankheits-Erreger unschädlich gemacht.

Häufig wird diese Krebs-Erkrankung durch bestimmte Viren ausgelöst. Die Krebs-Erkrankung kann ausbrechen, wenn das Abwehrsystem stark geschwächt ist. Das Abwehrsystem kann zum Beispiel durch Medikamente oder eine andere Krankheit geschwächt sein.

Der Krebs kann an vielen Stellen im Körper entstehen. Der Krebs ist bei Ihnen im Gaumen. Der Gaumen ist die obere Wand im Mund. Der Gaumen besteht vorne aus einer Knochenplatte, dem harten Gaumen. Hinten geht der Gaumen in den weichen Gaumen über. Am Ende vom Gaumen hängt in der Mitte das Zäpfchen. Seitlich davon befinden sich die Gaumenbögen.

Nicht jede Krebs-Erkrankung ist gleich. Es gibt Krebs-Erkrankungen, die sich schnell entwickeln. Man kann sich dann schnell schwer krank fühlen. Es gibt aber auch Krebs-Erkrankungen, die eher langsam verlaufen. Man kann sich dann allgemein unwohl fühlen oder kraftlos sein. Man kann anfangs auch keine Beschwerden haben.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

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