ICD-Code F41.1: Generalisierte Angststörung

Sie haben über längere Zeit starke Sorgen und Ängste.

Angst ist ein unangenehmes Gefühl von Bedrohung. Es gibt psychische Erkrankungen, bei denen man ein gesteigertes Angstempfinden hat. Man kann dann Angst haben, obwohl es von außen keine Bedrohung gibt. Möglicherweise hat man auch vor einer wenig bedrohlichen Sache sehr viel Angst. Es gibt verschiedene Ursachen für diese psychischen Erkrankungen. Dabei können körperliche und psychische Einflüsse eine Rolle spielen.

Wenn man anhaltend besorgt und ängstlich ist, kann das sehr belastend sein. Die Sorgen und Ängste beziehen sich in der Regel auf verschiedene Bereiche des Alltags wie Arbeit, Gesundheit oder Familie. Man kann die Sorgen und Ängste üblicherweise nur schwer kontrollieren. Unter Umständen besteht eine anhaltende innere Anspannung oder Nervosität.

Zusätzlich können körperliche Beschwerden auftreten. Man kann sich zum Beispiel angespannt oder benommen fühlen. Mögliche andere Beschwerden sind zum Beispiel Schweißausbrüche, Zittern oder Herzklopfen. Es kann auch sein, dass man Verdauungs-Beschwerden hat oder die Muskeln verspannt sind.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig
Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Die Erläuterung des ICD-Codes wurde bereitgestellt von der „Was hab’ ich?” gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).