ICD-Code R73.00: Diabetes mellitus Typ 1, präsymptomatisch, Stadium 2

Sie haben die Zucker-Krankheit. Die Zucker-Krankheit heißt auch Diabetes mellitus.

Den Zucker aus der Nahrung oder aus süßen Getränken nimmt man über den Darm auf. Der Zucker gelangt dort in das Blut. Deshalb steigt der Zucker-Gehalt im Blut nach dem Essen an. Die Bauchspeicheldrüse bildet den Botenstoff Insulin. Die Bauchspeicheldrüse liegt oben im Bauch. Insulin sorgt dafür, dass der Zucker aus dem Blut in die Zellen aufgenommen wird. Insbesondere nach dem Essen gibt die Bauchspeicheldrüse Insulin in das Blut ab. Dadurch sinkt der Zucker-Gehalt im Blut dann wieder ab.

Insulin wird durch bestimmtes Gewebe in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Ihr Abwehrsystem hat Abwehrstoffe gegen dieses Gewebe gebildet. Solche Abwehrstoffe zerstören das Gewebe mit der Zeit. Die Bauchspeicheldrüse kann dadurch allmählich immer weniger Insulin bilden. Wenn man zu wenig Insulin im Blut hat, dann können die Zellen den Zucker aus dem Blut nicht mehr richtig aufnehmen. So kann der Zucker-Gehalt im Blut ansteigen. Man nennt das Diabetes mellitus Typ 1.

Der Zucker-Gehalt im Blut kann anhand verschiedener Messwerte beurteilt werden. Bei einem Zucker-Belastungstest wird der Zucker-Gehalt im Blut zu unterschiedlichen Zeitpunkten gemessen. Vor der ersten Messung darf man über mehrere Stunden nichts essen. Dann bekommt man eine bestimmte Menge Zucker verabreicht. Das kann eine Zuckerlösung sein, die man trinkt. Es kann aber auch sein, dass die Zuckerlösung direkt in ein Blutgefäß verabreicht wird. Anschließend wird nach einer bestimmten Zeit der Zucker-Gehalt im Blut noch einmal oder wiederholt gemessen. Anhand anderer Messwerte kann der Zucker-Gehalt im Blut auch über einen längeren Zeitraum beurteilt werden.

Bei Ihnen waren ein oder mehrere Messwerte des Zucker-Gehalts im Blut höher als normalerweise.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig
Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Die Erläuterung des ICD-Codes wurde bereitgestellt von der „Was hab’ ich?” gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).