Verschiedene lächelnde Menschen tragen Pflaster am Oberarm. Unter ihnen sind eine Frau mit Rucksack, die scheinbar verreist, eine ältere Frau und mehrere Männer. Ein Baby trägt ein Pflaster am Oberschenkel. Man sieht das Logo der Impf-Aktionswoche mit dem Slogan "Sich und andere schützen".

Impf-Aktionswoche 2026

Informationen, Materialien und Angebote vor Ort: Alles rund um die Impf-Aktionswoche für Bürgerinnen und Bürger sowie für Fachpersonal. 

Nehmen Sie an der Impf-Aktionswoche teil!

Die Impf-Aktionswoche

Vom 9. bis 15. November 2026 findet die erste bundesweite Impf-Aktionswoche statt. Diese soll den Impfgedanken stärken, den Impfschutz fördern und nachhaltige Mitnahmeeffekte schaffen, um die Bevölkerung noch besser vor Infektionskrankheiten zu schützen.

Ist Ihr Impfschutz vollständig? Nehmen Sie die Angebote im Rahmen der Impf-Aktionswoche wahr:

  • Informieren Sie sich zu Impf-Aktionen in Ihrer Nähe.
  • Lassen Sie Ihren Impfpass überprüfen.
  • Schützen Sie sich mit Impfungen gegen Infektionskrankheiten und damit verbundenen Folgeerkrankungen.

Durch Klick auf die Kacheln können Sie sich die Informationen anzeigen lassen.

Was ist die Impf-Aktionswoche?

Wann findet die Impf-Aktionswoche statt?

An wen richten sich die Angebote?

Wo findet die Impf-Aktionswoche statt?

Wer kann Impfaktionen anbieten?

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

Allgemeine Informationen zum Thema Impfen

Impfwissen für Alle

Impfungen schützen vor ansteckenden Krankheiten (Infektionskrankheiten) und damit verbundenen Folge-Erkrankungen. Eine Impfung macht das Immunsystem mit einem Krankheitserreger vertraut, ohne dass man erkrankt. Bei einem späteren Kontakt kann der Körper den Erreger dann schnell und wirksam bekämpfen, sodass man nur leicht oder gar nicht erkrankt. 

Impfungen schützen aber nicht nur die geimpfte Person selbst. Wenn viele Menschen geimpft sind, können sich Erreger schlechter ausbreiten. Davon profitieren auch Menschen, die selbst nicht geimpft werden können – etwa Neugeborene oder Menschen mit bestimmten Erkrankungen. 

Wenn Sie Fragen zum Impfen allgemein oder zu bestimmten Schutzimpfungen haben, können Sie sich direkt an eine Ärztin oder einen Arzt wenden oder auch an eine Apotheke, die Impfungen anbietet. Darüber hinaus gibt es im Internet verlässliche Quellen mit umfassenden Informationen. Dazu gehören:

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG): infektionsschutz.de
Robert Koch-Institut (RKI)
Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Video Wie funktioniert eine Impfung?

Im folgenden Video erfahren Sie, wie eine Impfung im Allgemeinen funktioniert.

Fragen und Antworten rund ums Thema Impfen

Häufig gestellte Fragen

Wo kann ich mich impfen lassen? Welche Impfungen werden für mich empfohlen? Was ist eine Impfreaktion? Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen.

  • Impfungen schützen zunächst die geimpfte Person vor bestimmten Erkrankungen oder vor schweren Krankheitsverläufen. Gleichzeitig unterstützen geimpfte Personen aber auch die Eindämmung der Erkrankung in der Bevölkerung. Das ist wichtig für Personen, die besonders anfällig sind oder die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können.

Mit einer Impfung schützt man also nicht nur sich selbst, sondern auch die Menschen in seinem Umfeld. Man nennt dies auch Gemeinschaftsschutz.

  • Man kann sich gegen viele verschiedene Infektionskrankheiten impfen lassen. Infektionskrankheiten werden meist durch Bakterien oder Viren verursacht. 

Eine Übersicht aller Erkrankungen, gegen die Impfstoffe zur Verfügung stehen, erhalten Sie zum Beispiel beim Robert Koch-Institut.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) ist eine Gruppe von unabhängigen Expertinnen und Experten, die Empfehlungen für Impfungen in Deutschland entwickelt.

  • Die STIKO berücksichtigt aktuelle wissenschaftliche Daten zu Impfungen und Infektionskrankheiten und beurteilt den möglichen Nutzen einer Impfung für die einzelnen Personen sowie für die gesamte Bevölkerung. Dabei orientiert sie sich an den Kriterien der evidenzbasierten Medizin.

Welche Routine-Impfungen für Sie oder Ihre Angehörigen empfohlen werden, können Sie auf infektionsschutz.de nachlesen.

Mit den Impfchecks des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit können Sie für einzelne Impfungen Ihren Impfstatus mit wenigen Klicks überprüfen.

  • In der Regel können mehrere Impfungen an einem Tag durchgeführt werden.
  • Mit einem Kombinationsimpfstoff kann man gegen mehrere Erkrankungen gleichzeitig geimpft werden: In einer Spritze sind mehrere Impfstoffe enthalten.
  • Je nach Impfstoff können Abstände zu anderen Impfungen sinnvoll sein. Kürzlich erhaltene Impfungen sollte man der impfenden Person mitteilen.
  • Ein Totimpfstoff (inaktivierter Impfstoff) enthält abgetötete Erreger oder Teile eines Erregers. Die meisten Impfstoffe sind Totimpfstoffe.
  • Ein Lebendimpfstoff enthält lebende Erreger. Die Erreger sind abgeschwächt und können in der Regel keine Erkrankung auslösen. 
  • Ein genbasierter Impfstoff enthält Informationen über kleine Bausteine des Erregers. Einige Körperzellen lesen diese Informationen ab und stellen kleine Teile des Krankheitserregers her. Diese Teile regen dann die körpereigene Abwehr an. Zu den genbasierten Impfstoffen gehören zum Beispiel mRNA-Impfstoffe. Die enthaltene mRNA wird nach dem Ablesen abgebaut.
     
  • Es gibt nur wenige Gegenanzeigen (Kontraindikationen) zu einer Impfung. 
  • Hohes Fieber kann ein Grund sein, eine Impfung zu verschieben.
  • Totimpfstoffe und mRNA-Impfstoffe können bei fast allen Menschen angewendet werden. Für Lebendimpfstoffe gibt es Einschränkungen, etwa bei Schwangerschaft oder starker Immunschwäche.

Das RKI bietet übersichtliche Informationen zu echten und falschen Gegenanzeigen.

  • Eine chronische Erkrankung oder eine Autoimmunerkrankung ist keine grundsätzliche Gegenanzeige für Impfungen. Im Gegenteil: Personen mit solchen Erkrankungen sind oft besonders gefährdet für schwere Krankheitsverläufe. Aus diesem Grund werden viele Impfungen für diese Personengruppe empfohlen.
  • Gleiches gilt für Menschen mit einer Immunschwäche.
  • Sie sind chronisch erkrankt? Dann lassen Sie sich beraten, welche Impfungen für Sie empfohlen werden.

Da die Abwehrkräfte mit zunehmendem Alter nachlassen und das Risiko für schwere Krankheitsverläufe steigt, werden ab dem 60. Lebensjahr Impfungen gegen Gürtelrose (Herpes zoster) und Pneumokokken empfohlen. Außerdem sollte ab diesem Alter jährlich eine Auffrisch-Impfung gegen Grippe (Influenza) durchgeführt werden.

Für Menschen ab 75 Jahre oder bei Betreuung in einer Pflegeeinrichtung werden zusätzlich die Impfungen gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) und die jährliche Auffrischungs-Impfung gegen COVID-19 empfohlen.

  • Impfreaktionen sind typische Beschwerden nach einer Impfung, wie Rötung, Schwellung oder Schmerzen an der Impfstelle. Auch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Unwohlsein zählen hier dazu. Diese Reaktionen sind Ausdruck der erwünschten Aktivierung des Immunsystems und klingen in der Regel nach wenigen Tagen folgenlos ab.
  • Wenn die Beschwerden nach einer Impfung sehr stark sind, sollte man ärztlichen Rat aufsuchen.
  • Wenn Sie den Verdacht auf eine Nebenwirkung haben, können Sie diesen Verdacht beim Paul-Ehrlich-Institut melden.

Folgende Einrichtungen dürfen Impfungen durchführen:

  • Arztpraxen
  • Apotheken (COVID-19, Grippe)
  • Gesundheitsamt
  • Betriebsärztin oder Betriebsarzt
  • Die erste Anlaufstelle ist die betreuende hausärztliche Praxis. In der Praxis dokumentierte Impfungen können in einem neuen Impfpass nachgetragen werden. 
  • Wenn man nicht sicher ist, ob man eine Impfung bereits bekommen hat, wird im Zweifelsfall die Impfung wiederholt. Eine Impfung mehr als empfohlen schadet normalerweise nicht. Fehlt eine Impfung, besteht dagegen ein schlechterer oder kein Impfschutz.
  • Allergische Reaktionen auf Inhaltsstoffe von Impfstoffen können in Einzelfällen auftreten.
  • Wenn eine Allergie auf einen der Inhaltsstoffe bekannt ist oder nach einer Impfung schon einmal eine allergische Reaktion aufgetreten ist, sollte man vor der nächsten Impfung Bescheid geben. Die impfende Person kann dann entscheiden, welche Impfstoffe verwendet werden können.
  • Das Impfen löst bei manchen Menschen Ängste aus. Das betrifft Erwachsene genauso wie Kinder. Es ist wichtig, diese Ängste vorab anzusprechen. So kann das Impfpersonal sich darauf einstellen. 

Tipps zum stressfreien Impfen für Eltern und ihre Kinder hat das RKI zusammengestellt.

  • Viele Praxen bieten unabhängig von der Impf-Aktionswoche Beratungs-Termine an.
  • Für Reisen werden unterschiedliche Impfungen empfohlen.
  • In einer Beratung können Sie Fragen zu Impfungen und anderen Vorsorgemaßnahmen besprechen. Außerdem können Sie sich über die individuellen Kosten und eine mögliche Kostenübernahme informieren. 

Das RKI veröffentlicht jährlich eine Übersicht über empfohlene Reiseimpfungen.
Eine Suche für spezialisierte Ärztinnen und Ärzte bietet die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V.

Zwei medizinische Fachangestellte und eine Ärztin arbeiten gemeinsam an einem großen Tisch. Auf dem Tisch liegen verschiedene Formulare, Flyer und Impfpässe für die Impfaktionswoche. Die Ärztin deutet auf das Logo der Impfaktionswoche an der Wand mit dem Slogan "Sich und andere schützen".

Die Impf-Aktionswoche gestalten Impfwissen für Fachpersonal

Gestalten Sie die Impf-Aktionswoche mit! Ob im Rahmen ohnehin stattfindender Formate oder als zusätzliche Aktion: Mit einer Impfaktion in Ihrer Einrichtung unterstützen Sie Menschen, eine Entscheidung für ihre Gesundheit zu treffen.

Hier finden Sie praktische Materialien und Beispiele für die Planung und Umsetzung von Impfaktionen.

Best Practice Ideen für Impfaktionen

Impfen für die ganze Familie

Besondere Aktions-Veranstaltungen

Aufsuchende Impfangebote

Zielgruppen kreativ ansprechen

Betriebliche Gesundheitsvorsorge

Impfungen ohne Voranmeldung

Materialien für Fachpersonal

Materialien und Downloads

Das Logo können Sie in Ihre Materialien oder Website einbinden. Sie können es unter ImpfAktionswoche@bmg.bund.de anfordern.

Zum Download oder als Bestellung im BIÖG-Shop

Weitere Ressourcen

Praktische Informationsquellen

Die STIKO Impf-App bündelt Informationen für die Impfberatung. Neben einer interaktiven Darstellung der Impfempfehlungen sind darin unter anderem auch Erklärfilme und aktuelle Informationen zum Infektionsgeschehen enthalten.

  • Das Robert Koch-Institut (RKI) hat verschiedene Materialien zum Thema Impfen auf einer Übersichtsseite zusammengestellt. Dort finden Sie unter anderem Faktenblätter zu den einzelnen Impfungen, Fakten-Sandwiches zur Aufklärung von Falschinformationen, sowie Aufklärungsmaterialien in verschiedenen Sprachen.
  • Die RKI-Ratgeber enthalten detaillierte Informationen zu wichtigen Infektionskrankheiten.
  • Die Sammlung häufig gestellter Fragen des Hausärztinnen- und Hausärzteverband e.V. können das Praxisteam bei der Impfaufklärung unterstützen. 
  • Übersichten zu Reiseimpfungen gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V.    
  • Fortbildungen für Impfpersonal: Auf der Seite der Bundesärztekammer sind Angebote für Medizinische Fachangestellte sowie für Ärztinnen und Ärzte aufgelistet.
  • Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. stellt Informationen zu Impfungen in Apotheken bereit.  
  • Das Paul-Ehrlich Institut sammelt und überprüft Daten zur Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen. 
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