M72.0: Fibromatose der Palmarfaszie [Dupuytren-Kontraktur]

Sie haben die Dupuytren-Krankheit.

Bei der Dupuytren-Krankheit verhärtet und schrumpft das Bindegewebe in der Hand-Innenfläche. Dabei kann das Bindegewebe über einen längeren Zeitraum immer stärker verhärten und schrumpfen.

In der Hand-Innenfläche gibt es festes Bindegewebe, das unter anderem die Nerven und Blutgefäße in der Hand schützt. Zwischen diesem Bindegewebe verlaufen Sehnen von Muskeln. Mit diesen Muskeln kann man die Finger bewegen.

Wenn das Bindegewebe verhärtet und schrumpft, dann kann man die Finger möglicherweise schlechter bewegen als normalerweise. Es kann sein, dass man irgendwann die Finger nicht mehr vollständig strecken kann. Es kann auch sein, dass durch die Dupuytren-Krankheit auch die Nerven oder Blutgefäße an der Hand geschädigt werden. Man kann dann Schmerzen haben.

Die Ursache für die Dupuytren-Krankheit ist noch nicht genau geklärt.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).