A39.0: Meningokokkenmeningitis

Sie haben sich mit Meningokokken angesteckt.

Sie haben sich mit bestimmten Bakterien angesteckt, die Meningokokken heißen. Diese Bakterien werden normalerweise von Mensch zu Mensch übertragen, zum Beispiel beim Niesen oder Händeschütteln. Die Bakterien haben bei Ihnen eine Entzündung von Ihren Hirnhäuten ausgelöst.

Außen auf dem Gehirn und dem Rückenmark liegen 3 dünne Hirnhäute. Ganz außen liegt eine harte Haut. Darunter liegen 2 weiche Häute. Bei einer Hirnhaut-Entzündung sind einer ohne mehrere von diesen Hirnhäuten entzündet. Dann kann man hohes Fieber bekommen und sich sehr krank fühlen. Man kann starke Kopfschmerzen haben und der Nacken kann steif oder schmerzhaft sein. Man kann helles Licht und laute Geräusche möglicherweise nur schwer ertragen. Manchmal ist einem auch übel und man muss sich erbrechen. Es kann auch zu Krampfanfällen kommen oder man kann bewusstlos werden. Häufig hat man bei einer Hirnhaut-Entzündung auch einen Hautausschlag.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).