ICD-Code F40.1: Soziale Phobien

Sie haben eine psychische Erkrankung, bei der man Angst in Situationen unter Menschen hat.

Angst ist ein unangenehmes Gefühl von Bedrohung. Es gibt psychische Erkrankungen, bei denen man ein gesteigertes Angstempfinden hat. Man kann dann Angst haben, obwohl es von außen keine Bedrohung gibt. Möglicherweise hat man auch vor einer wenig bedrohlichen Sache sehr viel Angst. Es gibt verschiedene Ursachen für diese psychischen Erkrankungen. Dabei können körperliche und psychische Einflüsse eine Rolle spielen.

Die Angst kann auftreten, wenn man im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht. Dabei hat man zum Beispiel Angst vor Kritik oder davor, sich zu blamieren. Üblicherweise vermeidet man dann die Situationen, in denen man Angst bekommt.

Wenn man Angst hat, dann können verschiedene Beschwerden auftreten. Man kann sich zum Beispiel unsicher und benommen fühlen oder das Gefühl haben, die Kontrolle zu verlieren. Andere mögliche Beschwerden sind Übelkeit oder Erröten. Möglicherweise zittert oder schwitzt man dann auch. Man kann auch das Gefühl haben, schlechter Luft zu bekommen.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).