ICD-Code I27.01: Pulmonale arterielle Hypertonie assoziiert mit angeborenem Herzfehler, Krankheit des Bindegewebes und portaler Hypertension [APAH]
Der Druck in den Blutgefäßen Ihrer Lunge ist zu hoch.
Man braucht die Lunge, um zu atmen. Beim Einatmen gelangt Sauerstoff in die Lunge und reichert sich dort im Blut an. Dieses Blut fließt dann zum Herzen. Das Herz pumpt das sauerstoffreiche Blut dann in den Körper. Dadurch werden alle Organe mit Sauerstoff versorgt. Das sauerstoffarme Blut aus dem Körper gelangt zurück zum Herzen. Das Herz pumpt das sauerstoffarme Blut anschließend in die Lunge. Dort wird erneut Sauerstoff in das Blut aufgenommen.
Der erhöhte Druck in den Blutgefäßen der Lunge ist bei Ihnen im Zusammenhang mit einer anderen Erkrankung entstanden. Der Druck in den Blutgefäßen der Lunge kann zum Beispiel infolge eines angeborenen Herzfehlers erhöht sein. Auch bei Erkrankungen des Bindegewebes kann es zu einem erhöhten Blutdruck in der Lunge kommen.
Bei der Erkrankung verändern sich die Blutgefäße mit der Zeit. Die Blutgefäße können dann enger werden. Das Blut kann dadurch nicht richtig durch die Lunge fließen. So erhöht sich der Druck in den Blutgefäßen der Lunge. Das Herz muss dann mehr arbeiten, um das Blut in die Lunge zu pumpen. Dadurch kann auch das Herz geschädigt werden.
Durch die Erkrankung kann die Atmung erschwert sein. Man kann sich auch erschöpft oder geschwächt fühlen. Es können auch weitere Beschwerden auftreten, zum Beispiel Schwindel oder Herzklopfen. Die Beschwerden können vor allem bei körperlicher Belastung auftreten.
Zusatzkennzeichen
Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.
- G: Gesicherte Diagnose
- V: Verdacht
- Z: Zustand nach
- A: Ausschluss
- L: Links
- R: Rechts
- B: Beidseitig
Weitere Informationen
Quelle
Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).