T26.5: Verätzung des Augenlides und der Periokularregion

Sie haben sich das Augenlid oder Gewebe um das Auge herum verätzt.

Die Augenlider mit den Wimpern befinden sich oben und unten am Auge. Sie schützen das Auge vor Verletzungen und vor Austrocknung. Im Augenlid befinden sich unter anderem Fett, Muskeln und verschiedene Drüsen. Die Drüsen bilden einige, teils fettige Bestandteile für die Flüssigkeits-Schicht auf dem Auge.

Sie haben sich vermutlich mit Säuren oder Laugen verätzt. Laugen sind das Gegenteil von Säuren.

Die Beschwerden bei einer Verätzung hängen davon ab, wie stark das Gewebe geschädigt wurde. Es kann sein, dass das betroffene Gewebe rot und geschwollen ist. Manchmal bilden sich auch Blasen oder offene Wunden. Es kann auch sein, dass Gewebe abstirbt. Möglicherweise ist man dann schwer krank. Wenn das geschädigte Gewebe vernarbt, dann kann man dauerhaft Beschwerden haben.

Ihr Auge wurde geschädigt. Es kann sein, dass man dann nicht mehr richtig sieht. Möglicherweise ist man sogar blind.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).