OPS-Code 5-805.2:
Offen chirurgische und andere Gelenkoperationen: Offen chirurgische Refixation und Plastik am Kapselbandapparat des Schultergelenkes: Vordere Pfannenrandplastik
Sie wurden an Ihrem Schultergelenk operiert.
Das Schultergelenk ist das Gelenk zwischen dem Schulterblatt und dem Oberarm-Knochen. Am Schulterblatt befindet sich an der Seite eine flache Mulde. Das ist die Schulterpfanne. In der Schulterpfanne befindet sich das kugelförmige obere Ende des Oberarm-Knochens. Das ist der Oberarmkopf. Der Rand der Schulterpfanne ist rundherum von einer schmalen Knorpelschicht umgeben, die die Gelenkfläche etwas vergrößert. Dadurch wird das Schultergelenk stabilisiert. An der Schulter gibt es einen Muskelmantel, der aus 4 Muskeln besteht. Die Muskeln beginnen vorn und hinten am Schulterblatt. Sie sind über Sehnen oben am Oberarm-Knochen befestigt. Diese Muskeln festigen das Schultergelenk und sind an verschiedenen Bewegungen des Arms beteiligt.
Das Schultergelenk ist von einer Gelenkkapsel umgeben, die es schützt und stabilisiert. Die dünne Knorpelschicht um die Schulterpfanne herum ist mit der Gelenkkapsel sowie mit Sehnen in diesem Bereich verbunden. Wenn Muskeln, Sehnen, die Knorpelschicht oder die Gelenkkapsel verletzt sind, dann kann das Schultergelenk instabil werden. Es kann sein, dass der Oberarmkopf dann nicht mehr fest in der Schulterpfanne gehalten wird.
Bei Ihnen wurde die Knorpelschicht um die Schulterpfanne herum im vorderen Bereich wieder am Schulterblatt befestigt. In der Regel wird dabei auch der vordere Anteil der Gelenkkapsel gestrafft. Sehnen und Bänder können ebenfalls wieder an der richtigen Stelle befestigt werden. Bänder im Körper bestehen aus festem Bindegewebe. Bänder halten die Gelenke zusammen und sorgen dafür, dass man die Gelenke normal bewegen kann.
Zusatzkennzeichen
OPS-Codes werden bei Bedarf durch Buchstaben für die betroffene Körperseite ergänzt.
- L: Links
- R: Rechts
- B: Beidseitig
Weitere Informationen
Quelle
Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).