OPS-Code 8-510.1:

Manipulation an Fetus oder Uterus während der Gravidität oder direkt postpartal: Manipulation am Fetus vor der Geburt: Misslungene äußere Wendung

Es wurde versucht, Ihr ungeborenes Kind von außen zu wenden.

In den letzten Wochen der Schwangerschaft dreht sich das Kind normalerweise in die Geburtsposition. In der Regel zeigt der Kopf des Kindes dann nach unten und liegt im Becken der Mutter. Meistens zeigt das Gesicht des Kindes zum mütterlichen Rücken und das Kind hat den Kopf zur Brust gebeugt. Der Rücken des Kindes ist zur rechten oder linken Seite der Mutter gedreht.

Wenn ein Kind nicht mit dem Kopf nach unten liegt, kann erfahrenes medizinisches Personal eine sogenannte äußere Wendung versuchen. Dabei wird von außen leichter Druck auf bestimmte Stellen des Bauchs und das Kind darunter ausgeübt. Durch verschiedene Handgriffe soll das Kind dann so gedreht werden, dass der Kopf nach unten zeigt. Bei Ihrem Kind war die äußere Wendung jedoch nicht erfolgreich.

Zusatzkennzeichen

OPS-Codes werden bei Bedarf durch Buchstaben für die betroffene Körperseite ergänzt.

  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die OPS-Verschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).