N21.0: Stein in der Harnblase

Sie haben Harnsteine in der Harnblase.

Im Körper gibt es normalerweise 2 Nieren. Sie filtern das Blut und bilden den Urin. So helfen sie, den Körper zu entgiften. Außerdem regeln die Nieren unter anderem den Blutdruck und den Salz-Gehalt im Blut. Der Harnleiter ist ein dünner Muskelschlauch im Bauch. Es gibt normalerweise auf jeder Seite einen Harnleiter. Der Urin fließt von der Niere über den Harnleiter in die Harnblase. Wenn man Wasser lassen muss, dann fließt der Urin aus der Harnblase über die Harnröhre nach außen.

Harnsteine entstehen in den Harnwegen. Zu den Harnsteinen gehören zum Beispiel die Nierensteine und die Blasensteine. Sie haben Blasensteine.

Blasensteine können sich bilden, wenn die Menge von bestimmten Stoffen im Urin erhöht ist. Dann können sich diese Stoffe zusammenlagern und Steine bilden. Die Bildung von Blasensteinen wird auch begünstigt, wenn man zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt oder sich der Urin staut.

Blasensteine können direkt in der Harnblase enstehen. Die Blasensteine können aber auch aus dem Nierenbecken über den Harnleiter in die Harnblase rutschen. Die Blasensteine können den Ausgang der Harnblase verschließen.

Wenn die Harnwege durch einen Blasenstein verschloßen werden, dann kann sich der Urin in der Niere anstauen. Man kann dann starke anschwellende und abschwellende Schmerzen haben. Durch Blasensteine kann man auch Blut im Urin haben. Wenn die Blasensteine klein genug sind, dann können sie mit dem Urin ausgeschieden werden.

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).