L20.9: Atopisches [endogenes] Ekzem, nicht näher bezeichnet

Ihre Haut ist über einen längeren Zeitraum entzündet und juckt stark.

Bei dieser Erkrankung reagiert das Abwehrsystem häufig übertrieben stark auf eigentlich harmlose Stoffe aus der Umwelt. Das können zum Beispiel Tierhaare oder Nahrungsmittel sein. Die Haut entzündet sich dann. Dadurch ist Ihre Haut trocken und anfällig für Erreger.

Zunächst ist die Haut meist gerötet und geschwollen. Es können sich Bläschen oder offene Hautstellen bilden, die nässen. Dann entstehen oft gelbliche Krusten. Wenn die Haut über einen längeren Zeitraum geschädigt wird, dann wird die Haut dicker und rissig. Die Haut kann auch schuppen. Weil die Haut meist stark juckt, kratzt man sich.

Diese Hautkrankheit ist meist angeboren. Oft sind mehrere Familien-Mitglieder betroffen. Die Hautkrankheit kann lebenslang bestehen. Sie kann sich aber auch nach der Kindheit zurückbilden. Die Beschwerden können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Zum Beispiel können Stress oder der Kontakt mit Erregern die Erkrankung verschlimmern. Manchmal kann es auch seelische Auswirkungen geben.

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).