A01.1: Paratyphus A

Sie haben Paratyphus.

Paratyphus wird durch bestimmte Bakterien verursacht. Diese Bakterien gehören zur Gruppe der Salmonellen-Bakterien. Es gibt viele verschiedene Salmonellen-Arten. Diese Bakterien kommen nur beim Menschen vor. Paratyphus wird meistens durch verunreinigtes Wasser oder verunreinigte Nahrung übertragen. Die Erkrankung kommt hauptsächlich in Afrika, Süd-Amerika und Südost-Asien vor.

Bei Paratyphus hat man zu Beginn meistens Kopfschmerzen und Gliederschmerzen. Man bekommt bei dieser Erkrankung hohes Fieber, meistens ohne Schüttelfrost. Das Fieber bleibt mehrere Tage lang hoch. Bei der Erkrankung hat man meistens auch Bauchschmerzen. Anfangs hat man oft Verstopfungen. Später kommt es dann zu Durchfällen, durch die man viel Flüssigkeit verlieren kann. Außerdem fühlt man sich meistens schwach und man ist müde. Es kann auch sein, dass man verwirrt ist. Die Beschwerden können aber auch nur schwach ausgeprägt sein.

Man kann nach der Erkrankung noch mehrere Wochen lang andere Personen anstecken, weil man die Bakterien im Stuhl ausscheidet.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

Weitere Artikel

Typhus und Paratyphus

Typhus wird durch Bakterien in verunreinigtem Trinkwasser und Nahrungsmitteln verursacht. Es wird empfohlen, sich vor Reisen in Risikogebiete impfen zu lassen und beim Essen und Trinken aufzupassen.