A34: Tetanus während der Schwangerschaft, der Geburt und des Wochenbettes

Sie haben sich während der Schwangerschaft, bei der Geburt Ihres Kindes oder nach der Geburt Ihres Kindes mit Tetanus angesteckt.

Tetanus wird auch Wundstarrkrampf genannt. Er wird durch Tetanus-Bakterien ausgelöst. Diese Bakterien können auch außerhalb des Körpers sehr lange überleben. Man findet Tetanus-Bakterien zum Beispiel im Boden. Man steckt an sich, wenn die Tetanus-Bakterien in eine Wunde eindringen.

In der Wunde setzen die Tetanus-Bakterien ein starkes Nervengift frei. Durch dieses Nervengift bleiben die Muskeln dauerhaft stark angespannt. Man kann sich dann nicht mehr richtig bewegen. Die Krankheit kann so weit fortschreiten, dass man nicht mehr atmen kann und erstickt. Es kann sein, dass Licht oder Geräusche Krampf-Anfälle auslösen.

Es kann auch sein, dass nur einzelne Bereiche Ihres Körpers betroffen sind.

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

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Tetanus

Tetanus ist eine gefährliche Infektionskrankheit. Bereits eine kleine Wunde kann Eintrittspforte für die Erreger sein. Mit einer Impfung kann man sich davor schützen.