F03: Nicht näher bezeichnete Demenz

Sie haben eine Demenz-Krankheit.

Das Gehirn ist für das Denken, Erinnern und Bewegen wichtig. Dafür gibt es viele Nervenzellen im Gehirn. Wenn diese Nervenzellen geschädigt werden, dann kann das Gehirn diese Funktionen nicht mehr so gut erfüllen. Ihr Gehirn kann durch die Erkrankung verschiedene Aufgaben nicht mehr so gut erfüllen. Das nennt man eine Demenz. Ihr Gedächtnis wird dadurch nach und nach schlechter. Sie haben Probleme, sich neue Dinge zu merken. Man kann dann oft Situationen im Alltag nicht mehr so gut einschätzen. Durch die Erkrankung bekommt man häufig Probleme damit, im Alltag zurecht zu kommen. Oft hat man dabei auch Probleme, sich an das richtige Wort für etwas zu erinnern. Ihre Stimmung kann schwanken und sich plötzlich ändern. Es kann sein, dass man niedergeschlagen ist und zu nichts mehr Lust hat. Man kann auch misstrauischer werden oder sich verfolgt fühlen. Man kann sich manchmal nicht mehr so gut bewegen oder sprechen.

Es gibt viele Ursachen für eine Demenz. Wenn das Gehirn zum Beispiel nicht mehr richtig durchblutet wird, dann kann das Gehirn geschädigt werden. Es können sich auch Eiweiße im Gehirn ablagern, die das Gehirn schädigen. Bei Ihnen ist die Ursache für die Demenz nicht bekannt.

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).