I63.9: Hirninfarkt, nicht näher bezeichnet

Bei Ihnen hat sich ein Blutgefäß verschlossen, das das Gehirn versorgt. Dadurch wurde Hirngewebe geschädigt. Man sagt dazu auch Schlaganfall.

Mehrere Blutgefäße am Hals und im Gehirn versorgen das Gehirn mit Blut. Bei Ihnen ist nicht mehr genügend Blut durch bestimmte Blutgefäße im Gehirn geflossen. Dadurch kommt nicht genügend Blut im Hirngewebe an.

Es gibt verschiedene Ursachen für einen Blutgefäß-Verschluss. Das Blutgefäß kann durch Ablagerungen verengt sein. Das Blutgefäß kann auch entzündet sein oder die Wand vom Blutgefäß kann verändert sein. Dadurch fließt nicht mehr ausreichend Blut hindurch. Oder das Blutgefäß kann durch ein Blutgerinnsel verstopft werden. Das Blutgerinnsel kann im Herzen oder an einer anderen Stelle im Körper entstehen. Das Blutgerinnsel kann dann mit dem Blut Richtung Gehirn geschwemmt werden.

Verschiedene Risikofaktoren können den Verschluss eines Blutgefäßes begünstigen. Dazu zählt zum Beispiel das Rauchen, Übergewicht oder ein zu hoher Blutdruck.

Wenn nicht mehr genügend Blut durch die Blutgefäße im Gehirn fließt, dann kann das Gehirn geschädigt werden. Ein Blutgefäß-Verschluss ist eine Art von einem Schlaganfall. Man kann durch den Schlaganfall verschiedene Beschwerden haben. Man kann zum Beispiel einige Muskeln nicht mehr richtig bewegen oder man kann nicht mehr richtig sprechen. Das kommt darauf an, wo das Gehirn geschädigt wurde.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

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