ICD-Code I73.0: Raynaud-Syndrom

Sie haben ein Raynaud-Syndrom.

Schlagadern sind Blutgefäße, die Blut vom Herzen weg befördern. Sie versorgen alle Gewebe des Körpers mit sauerstoffreichem Blut.

Bei einem Raynaud-Syndrom verkrampfen sich bestimmte Schlagadern immer mal wieder ein gewisse Zeit lang. Wenn sich Schlagadern verkrampfen, dann ziehen sie sich stark zusammen. Dadurch werden Körperteile und Organe schlechter durchblutet und schlechter mit Sauerstoff versorgt. Als Folge davon können verschiedene Beschwerden entstehen.

Bei dieser Erkrankung können die Finger betroffen sein. Man kann dann zum Beispiel Schmerzen haben oder die Finger schlecht bewegen. Die Finger können erst blass und danach blau werden. Wenn die Finger dann wieder ausreichend durchblutet werden, dann können die Finger sehr warm und rot werden. Wenn die Finger dauerhaft zu schlecht mit Blut und Sauerstoff versorgt werden, dann können die Finger geschädigt werden.

Die Schlagadern können bei Kälte oder bei Stress verkrampfen. Sie können sich aber auch durch Medikamente oder andere Erkrankungen verkrampfen.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).