K00.4: Störungen in der Zahnbildung

Es wurde eine Störung in der Zahnentwicklung festgestellt.

Jeder Zahn besteht aus 3 Abschnitten: der Zahnkrone, dem Zahnhals und der Zahnwurzel. Die Zahnkrone ist der Teil vom Zahn, den man sieht. Der Zahnhals wird vom Zahnfleisch bedeckt. Mit der Zahnwurzel steckt der Zahn im Kieferknochen. Jeder Zahn ist innen hohl. Im Inneren des Zahns befinden sich Bindegewebe sowie Nerven und Blutgefäße. Außen wird der Zahn von harten Schichten geschützt. Der Zahnschmelz und das Zahnbein gehören zu den harten Außenschichten. Der Zahnzement an der Zahnwurzel gehört auch dazu.

Die Entwicklung der Zähne beginnt bereits im Mutterleib. Eine Störung der Zahnentwicklung kann alle Bestandteile eines Zahns betreffen. Wenn sich Bestandteile weniger ausbilden oder fehlen, kann ein Zahn verändert aussehen. Der Zahn kann zum Beispiel in seiner Form oder Farbe verändert sein. Es kann auch sein, dass ein Zahn eine andere Größe hat als gewöhnlich. Sowohl die Milchzähne als auch die bleibenden Zähne können betroffen sein.

Veränderungen in der Erbinformation können eine Ursache dafür sein, dass sich Zähne verändert entwickeln. Ein Schaden an den Milchzähnen kann auch ursächlich dafür sein, dass der nachkommende bleibende Zahn verändert ist. Außerdem können Erkrankungen oder bestimmte Medikamente die Entwicklung der Zähne beeinflussen.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).