K03.3: Pathologische Zahnresorption

Bei Ihnen sind ein Zahn oder mehrere Zähne geschädigt.

Jeder Zahn besteht aus 3 Abschnitten: der Zahnkrone, dem Zahnhals und der Zahnwurzel. Die Zahnkrone ist der Teil vom Zahn, den man sieht. Der Zahnhals wird vom Zahnfleisch bedeckt. Mit der Zahnwurzel steckt der Zahn im Kieferknochen.

Der Zahn ist durch äußere harte Schichten geschützt. An der Zahnkrone nennt man diese Schichten Zahnschmelz und Zahnbein. An der Zahnwurzel gibt es den Zahnzement. Wenn die schützenden Schichten beschädigt sind, kann ein Zahn von außen geschädigt werden. Das kann passieren, wenn ein Zahn bei einer Verletzung teilweise aus seiner Verankerung im Knochen gerissen wird. Auch durch zahnärztliche Eingriffe kann es zu einer Schädigung eines Zahns kommen. Ein Zahn kann auch durch Veränderungen oder Gewebe-Neubildungen im umliegenden Gewebe geschädigt werden. Schäden an einem Zahn können aber auch von innen heraus entstehen. Das kann der Fall sein, wenn das Zahninnere entzündet ist.

Man kann durch die Schädigung eine Zahns Beschwerden haben. Zum Beispiel kann man außen am Zahn rötliche Flecken erkennen. Es kann auch sein, dass man Zahnschmerzen hat. Es ist weiterhin möglich, dass betroffene Zähne nicht mehr fest im Knochen sitzen. Wenn die Zahnwurzel und das Zahninnere stark geschädigt sind, kann ein Zahn auch absterben.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).