K04.8: Radikuläre Zyste

Bei Ihnen hat sich ein Hohlraum im Kieferknochen gebildet.

Jeder Zahn ist innen hohl. Im Inneren vom Zahn befinden sich Bindegewebe sowie Nerven und Blutgefäße. Durch das Innere vom Zahn wird der Zahn aufgebaut und versorgt.

Jeder Zahn besteht aus 3 Abschnitten: der Zahnkrone, dem Zahnhals und der Zahnwurzel. Die Zahnkrone ist der Teil vom Zahn, den man sieht. Der Zahnhals wird vom Zahnfleisch bedeckt. Mit der Zahnwurzel steckt der Zahn im Kieferknochen. Der Zahn wird durch den Zahn-Halteapparat fest im Kieferknochen verankert. Dazu gehören unter anderem die äußerste Schicht der Zahnwurzel und das Zahnfleisch. Zum Zahn-Halteapparat gehört auch das Loch im Kieferknochen, in dem der Zahn steckt.

Wenn der Zahn-Halteapparat über längere Zeit entzündet ist, dann kann das Innere vom Zahn abgesterben. Dann kann sich der Kieferknochen an dieser Stelle auflösen. Dadurch hat sich bei Ihnen ein Hohlraum im Kieferknochen gebildet. Der Hohlraum hat sich in der Nähe von der Zahnwurzel gebildet.

Wenn sich ein Hohlraum im Kieferknochen bildet, dann können sich manchmal Zähne lockern. Es kann zum Beispiel auch sein, dass andere Zähne durch den Hohlraum verschoben werden.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).