Q79.1: Sonstige angeborene Fehlbildungen des Zwerchfells

Bei Ihnen hat sich das Zwerchfell nicht richtig entwickelt. Das ist angeboren.

Das Zwerchfell trennt die Brusthöhle von der Bauchhöhle. Über dem Zwerchfell liegen die Lungen und das Herz. Unter dem Zwerchfell liegen der Magen, die Leber und die Milz. Im Zwerchfell gibt es mehrere Öffnungen, durch die große Blutgefäße und die Speiseröhre verlaufen. Das Zwerchfell ist ein großer Atemmuskel. Das Zwerchfell spannt sich an, wenn man einatmet. Dadurch senkt sich das Zwerchfell nach unten. Die Lungen können sich dadurch ausdehnen und mehr Luft aufnehmen. Beim Ausatmen entspannt sich das Zwerchfell, dabei hebt es sich nach oben.

Man kennt die genaue Ursache nicht, warum sich manchmal das Zwerchfell vor der Geburt nicht richtig entwickelt.

Möglicherweise hat sich Ihr Zwerchfell stark gedehnt. Dadurch hat sich Ihre Bauchhöhle nach oben hin vergrößert. Die Organe in der Brusthöhle wie die Lunge haben dann weniger Platz als normalerweise. Es kann aber auch sein, dass man kein Zwerchfell hat. Die Beschwerden hängen von der genauen Veränderung vom Zwerchfell ab. Es kann sein, dass man zum Beispiel nicht richtig atmen kann. Manchmal ist man durch die Erkrankung vom Zwerchfell schwer krank.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).