1-991.2:

Andere diagnostische Maßnahmen: Molekulares Monitoring der Resttumorlast [MRD]: Molekulargenetische Identifikation von krankheitsspezifischen Markern für die Bestimmung der Resttumorlast (Minimal Residual Disease [MRD])

Es wurde untersucht, ob nach einer Behandlung noch Krebs-Zellen in Ihrem Körper waren.

Das Gewebe im Körper besteht aus Zellen. Bei einer Krebs-Erkrankung vermehren sich die Zellen unkontrolliert. Dadurch entsteht eine bösartige Gewebe-Neubildung. Die Krebs-Zellen können das gesunde Gewebe zerstören und sich im gesamten Körper ausbreiten. Mit einer Krebs-Behandlung möchte man möglichst viele Krebs-Zellen im Körper zerstören. Einzelne Krebs-Zellen können jedoch nach einer Behandlung im Körper überleben.

Für die Untersuchung entnimmt man eine Blut-Probe oder eine Probe aus dem Knochenmark. Das Knochenmark ist innen im Knochen. Im Knochenmark werden zum Beispiel die Blutzellen gebildet. Das Knochenmark enthält außerdem Fett. Die Probe wird anschließend im Labor untersucht. Dabei wird zunächst nach verschiedenen Merkmalen gesucht, die für Krebs-Zellen typisch sind.

Zusatzkennzeichen

OPS-Codes werden bei Bedarf durch Buchstaben für die betroffene Körperseite ergänzt.

  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die OPS-Verschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).