8-546.0:
Zytostatische Chemotherapie, Immuntherapie und antiretrovirale Therapie: Hypertherme Chemotherapie: Hypertherme intraperitoneale Chemotherapie [HIPEC]
Während einer Operation wurden erwärmte Medikamente für eine Chemotherapie in Ihre Bauchhöhle eingebracht.
Eine solche Chemotherapie wird bei Krebs-Erkrankungen eingesetzt. Das Gewebe im Körper besteht aus Zellen. Bei einer Krebs-Erkrankung vermehren sich die Zellen unkontrolliert. Dadurch entsteht eine bösartige Gewebe-Neubildung. Die Krebs-Zellen können das gesunde Gewebe zerstören und sich im gesamten Körper ausbreiten.
In der Bauchhöhle liegen die Bauchorgane. In Ihrer Bauchhöhle haben sich Krebs-Zellen angesammelt. Während einer Operation wurden Gewebe entfernt, die von den Krebs-Zellen befallen waren. Dabei können jedoch einzelne Krebs-Zellen in der Bauchhöhle zurückbleiben. Um diese kleinsten Reste an Krebs-Zellen abzutöten, wurde noch während der Operation eine Chemotherapie durchgeführt. Dazu wurde die Bauchhöhle mit erwärmten Chemotherapie-Medikamenten gespült. Die Medikamente wurden dabei über Schläuche in die Bauchhöhle gepumpt. Um die Wirkung der Chemotherapie zu verstärken, wurden die Medikamente erwärmt.
Zusatzkennzeichen
OPS-Codes werden bei Bedarf durch Buchstaben für die betroffene Körperseite ergänzt.
- L: Links
- R: Rechts
- B: Beidseitig
Weitere Informationen
Quelle
Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).