A50.2: Konnatale Frühsyphilis, nicht näher bezeichnet

Sie haben sich mit Syphilis angesteckt. Die Krankheit wurde durch Ihre Mutter auf Sie übertragen.

Die Syphilis ist eine Geschlechts-Krankheit. Es gibt Krankheiten, die vor allem beim Sex übertragen werden. Man nennt diese Krankheiten auch Geschlechts-Krankheiten. Diese Krankheiten werden meist durch bestimmte Krankheits-Erreger ausgelöst. Die Krankheits-Erreger können zum Beispiel durch Scheiden-Flüssigkeit oder Sperma übertragen werden. Es kann auch sein, dass die Krankheits-Erreger von einer erkrankten Mutter bei der Geburt auf das neugeborene Kind übertragen werden. Die Krankheit kann auch schon während der Schwangerschaft auf das Kind übertragen werden.

Ihre Mutter hat die Syphilis während der Schwangerschaft oder bei der Geburt auf Sie übertragen. Die Syphilis wird durch bestimmte Bakterien ausgelöst.

Wenn man sich vor der Geburt mit Syphilis ansteckt, dann kann man viele verschiedene Beschwerden haben. Möglicherweise hat man auch gar keine Beschwerden. Manchmal löst die Syphilis eine Frühgeburt aus oder die Knochen wachsen nicht richtig. Es kann auch sein, dass man einen Hautausschlag an den Händen und Füßen oder im Gesicht hat. Durch die Syphilis können sich auch einige Bereiche im Körper entzünden. Das können zum Beispiel die Nase, die Augen oder die Knochen sein. Die Syphilis kann auch Schäden im Gehirn verursachen. Dadurch kann man möglicherweise schlechter neue Dinge lernen und ist weniger intelligent.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

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