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Suppressionsszintigrafie (Schilddrüse)

Eine Suppressionsszintigrafie ist eine besondere Form der Szintigrafie. Dabei sucht man nach Bereichen in der Schilddrüse, die unabhängig von Botenstoffen aus dem Gehirn arbeiten.

Normalerweise wird die Funktion der Schilddrüse über Botenstoffe aus dem Gehirn gesteuert. Diese Botenstoffe bewirken, dass die Schilddrüse eigene Botenstoffe bildet. Manchmal arbeiten aber auch Bereiche in der Schilddrüse unabhängig von dem Botenstoff aus dem Gehirn. Bei einer Suppressions-Szintigrafie sucht man nach solchen unabhängigen Bereichen. Dazu muss die Patientin oder der Patient einige Tage vor der Szintigrafie Schilddrüsen-Botenstoffe als Tabletten einnehmen. Die Schilddrüsen-Botenstoffe sollen den Botenstoff aus dem Gehirn unterdrücken.

Für die Szintigrafie spritzt man ein Medikament in ein Blutgefäß. Das Medikament lagert sich in der Schilddrüse vor allem dort an, wo die Schilddrüse viele Botenstoffe bildet. Eine gesunde Schilddrüse nimmt bei der Suppressions-Szintigrafie nur noch sehr wenig von dem Medikament auf. Bereiche, die unabhängig von dem Botenstoff aus dem Gehirn arbeiten, nehmen aber weiterhin viel von dem Medikament auf. Dadurch sind die unabhängigen Bereiche in der Untersuchung zu erkennen.

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