TSH-Erniedrigung
Die Abkürzung TSH steht in der Medizin in der Regel für "Thyroidea-stimulierendes Hormon". Das ist ein Botenstoff für die Schilddrüse. Dieser Botenstoff wird im Gehirn gebildet. Der Botenstoff TSH bewirkt, dass die Schilddrüse wiederum andere Botenstoffe bildet und sie ins Blut abgibt.
Der Gehalt an Schilddrüsen-Botenstoffen im Blut beeinflusst, wie viel TSH das Gehirn bildet:
- Wenn wenig Schilddrüsen-Botenstoffe im Blut sind, dann wird viel TSH gebildet.
- Wenn viele Schilddrüsen-Botenstoffe im Blut sind, dann wird wenig TSH gebildet.
Wenn zu wenig TSH gebildet wird, dann spricht man von einer TSH-Erniedrigung. Meist ist die Ursache dafür, dass die Schilddrüse zu viel arbeitet. Der Gehalt an Schilddrüsen-Botenstoffen im Blut beeinflusst, wie viel TSH gebildet wird. Wenn viele Schilddrüsen-Botenstoffe im Blut sind, dann wird TSH vermindert gebildet. Es kommt zu einer TSH-Erniedrigung.
Eine TSH-Erniedrigung kann außerdem zum Beispiel auch auftreten, wenn
- bestimmte Bereiche der Schilddrüse unabhängig von TSH Botenstoffe bilden,
- Schilddrüsen-Botenstoffe als Tabletten eingenommen werden oder
- durch bestimmte Veränderungen im Gehirn zu wenig TSH gebildet wird.