I67.3: Progressive subkortikale vaskuläre Enzephalopathie

Ihr Gehirn wird nicht richtig durchblutet. Dadurch wird Ihr Gehirn geschädigt.

Viele Blutgefäße versorgen das Gehirn mit Sauerstoff. Bestimmte Einflüsse können die kleinen Blutgefäße im Gehirn schädigen. Darunter zählen zum Beispiel ein erhöhter Blutdruck, Übergewicht und das Rauchen. Wenn sich Fette und Kalk in die Blutgefäßwand einlagern, dann kann sich das Blutgefäß verengen. Das Blut kann dann manchmal nicht mehr ausreichend hindurchfließen. Gleichzeitig kann die Wand der Blutgefäße nicht mehr so fest sein. So können auch kleine Blutungen im Gehirn entstehen. Diese Durchblutungs-Störungen haben Nervenfasern in Ihrem Gehirn geschädigt.

Über eine längere Zeit hinweg können verschiedene Beschwerden entstehen. So kann das Gedächtnis nachlassen oder man ist häufiger verwirrt. Man kann Probleme haben sich zu bewegen oder bestimmte Handlungen auszuführen.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

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