Coronavirus (SARS-CoV-2): Links und Informationen

Seit Monaten prägen das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) und die davon verursachte Erkrankung COVID-19 das gesellschaftliche Leben und die Medien. Neben guter, seriöser Berichterstattung gibt es leider immer wieder auch falsche Darstellungen oder veraltete Informationen. Auf dieser Seite finden Sie Ansprechpartner, weitere Angebote und einen Überblick zu Webseiten, die vertiefte verlässliche Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2, zu COVID-19 und zum Stand der medizinischen Forschung anbieten.

Eine Frau steht an einem verlassenen Bahnsteig und trägt eine Mund-Nasen-Schutzmaske. Mit einer Hand hält sie eine Tasche fest, die an ihrer Schulter liegt. Die Frau schaut in Richtung Bahngleise.

An wen kann ich mich bei einem Verdacht auf Ansteckung wenden?

Wenn Sie den Verdacht haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben, wenden Sie sich bitte ausschließlich telefonisch an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt. Alternativ können Sie auch die 116117 wählen – die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes.

Wichtig zu wissen: Gehen Sie nicht unangekündigt in eine Arztpraxis. So schützen Sie im Falle einer Infektion Ihre Mitmenschen.

Sie möchten Hilfe bei der Einschätzung, ob Sie sich vielleicht infiziert haben? Die CovApp ist eine Software, die von der Charité – Universitätsmedizin Berlin zusammen mit Data4Life entwickelt wurde: covapp.charite.de.

Mit der App beantworten Sie in wenigen Minuten einen Fragenkatalog zu COVID-19-Symptomen, zu Vorerkrankungen und möglichem Kontakt zu Verdachtsfällen. Die CovApp kann so helfen, die Notwendigkeit eines Arztbesuches oder eines Coronavirus-Tests besser einschätzen zu können. Hilfreiche Informationen für ein etwaiges Arztgespräch werden am Ende zusammengefasst.

Bei Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 können Sie sich auch an die folgenden Beratungsstellen wenden:

  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 011 77 22
  • Bundesministerium für Gesundheit – Bürgertelefon: 030 346 465 100
  • Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: E-Mail-Adressen info.deaf@bmg.bund.de oder info.gehoerlos@bmg.bund.de
  • Gebärdentelefon (Videotelefonie): gebaerdentelefon.de

Wo finde ich umfassende Informationen zum neuartigen Coronavirus?

Die Wissenschaft gewinnt beständig neue Erkenntnisse über das Coronavirus SARS-CoV-2. Seriöse Informationsangebote wie die unten genannten Anlaufstellen berücksichtigen diese Erkenntnisse, ohne sie zu verfälschen. Mithilfe dieser Informationen können Sie gute Entscheidungen für Ihre Gesundheit treffen.

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) informiert tagesaktuell auf seiner Website. Sie finden dort hilfreiche Downloads und Informationen zu allen bisherigen Maßnahmen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus und die COVID-19-Pandemie.

Auf zusammengegencorona.de erhalten Sie tagesaktuell konkrete Informationen, wie Sie sich schützen und anderen helfen können. Außerdem bietet die Website Informationen in leichter Sprache, in Gebärdensprache und Inhalte in englischer, russischer und türkischer Sprache.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verfolgt mit ihrem Angebot das Ziel, Gesundheitsrisiken vorzubeugen und gesundheitsfördernde Lebensweisen zu unterstützen.

Antworten auf Fragen zum neuartigen Coronavirus und zu COVID-19 hat die BZgA unter infektionsschutz.de/coronavirus zusammengestellt. Hier finden Sie auch Handlungsempfehlungen zur Vorbeugung einer Ansteckung.

Robert Koch-Institut (RKI)

Das Robert Koch-Institut ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention (Vorbeugung). Das Institut erfasst die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen, schätzt das Risiko für die Bevölkerung ein und stellt Empfehlungen für die Fachöffentlichkeit (beispielsweise Ärzte) zur Verfügung.

Sie finden diese vertieften Informationen auf der RKI-Website.

Eine ältere Frau und ein Junge stehen sich nah gegenüber - getrennt durch ein Fenster. Die Frau befindet sich in der Wohnung, der Junge draußen. Beide nähern ihre Gesichter der Fensterscheibe, die Frau deutet einen Kuss an..

Wo finde ich weitere Informationen?

Die Bundesregierung stellt weitere Informationen zum neuartigen Coronavirus zur Verfügung – beispielsweise über Coronavirus-bedingte Reisewarnungen oder aktuelle Regelungen im Berufsleben:

Aktuelle Informationen zur COVID-19-Pandemie finden Sie auf der Website der Bundesregierung.

Informationen für Reisende und zu Risikogebieten hat das Auswärtige Amt auf seiner Website zusammengestellt.

Über arbeitsrechtliche Maßnahmen wie Kurzarbeit und Entschädigungsansprüche klärt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf. 

Zu Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung und die Landwirtschaft durch das Virus informiert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat finden Sie Informationen über Regeln, Maßnahmen und Empfehlungen im Umgang mit der Corona-Pandemie in Deutschland.

Informationen zu wirtschaftlichen Auswirkungen und zu Corona-Hilfen stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bereit.

Gemeinsam die Ausbreitung des Virus bekämpfen: Mit der Corona-Warn-App

Ein sehr wichtiger Baustein in der Bekämpfung der Pandemie ist es, Infektionsketten erfolgreich zu unterbrechen. Die eigens entwickelte Corona-Warn-App kann hierzu einen bedeutenden Beitrag leisten. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung und kann kostenfrei im „App Store“ und bei „Google Play“ heruntergeladen werden.  

Die App informiert Sie, wenn Sie Kontakt zu einer Person hatten, bei der später eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde. Ihre Daten sind dabei durchgängig geschützt. Sie bleiben anonym – es sind keine Rückschlüsse auf Sie oder Ihren Standort möglich.   

Umfassende Informationen zur Corona-Warn-App – zum Beispiel zur genauen Funktionsweise oder zu aktuellen Kennzahlen – erhalten Sie auf den Websiten der Bundesregierung und des Robert-Koch-Instituts.

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