CUP-Syndrom (Krebs bei unbekanntem Primärtumor)

Das CUP-Syndrom ist eine spezielle Krebserkrankung: Ärzte entdecken gestreute Tumoren im Körper, sogenannte Metastasen. Den Ausgangstumor finden sie jedoch nicht. Daher stammt auch die Bezeichnung „Krebs bei unbekanntem Primärtumor“, englisch: „Cancer of Unknown Primary“.

Auf einen Blick

  • Beim CUP-Syndrom werden Metastasen im Körper gefunden, der Ursprungstumor jedoch nicht. 
  • Es handelt sich um eine fortgeschrittene Krebserkrankung, bei der der Krebs bereits gestreut hat.  
  • Ursachen und Risikofaktoren für das CUP-Syndrom sind weitgehend unklar. 
  • Die Symptome und der Krankheitsverlauf hängen davon ab, woher die Krebszellen stammen und wo sie sich angesiedelt haben. 
  • Bei der Diagnostik wird unter anderem versucht, mit einer feingeweblichen Untersuchung den Ursprungstumor zu identifizieren. 
  • Ein CUP-Syndrom kann meist nicht geheilt werden: Die Behandlung erfolgt individuell und soll Beschwerden lindern und die Lebensqualität erhalten.  

Hinweis: Die Informationen dieses Artikels können und sollen einen Arztbesuch nicht ersetzen und dürfen nicht zur Selbstdiagnostik oder -behandlung verwendet werden.

CUP-Syndrom (Krebs bei unbekanntem Primärtumor): Ein Patient liegt vor einer MRT-Röhre. Im Hintergrund steht eine Ärztin hinter einer Glasscheibe und beobachtet den Patienten.

Was ist das CUP-Syndrom?

Bei „gewöhnlichen“ Tumorarten entsteht der Krebs in einem bestimmten Organ und breitet sich in Form von Metastasen im Körper aus. Das CUP-Syndrom hingegen ist eine spezielle Krebserkrankung: Ärzte entdecken gestreute Tumoren im Körper, sogenannte Metastasen. Den Ausgangstumor finden sie jedoch nicht. Daher kommt auch die Bezeichnung „Krebs bei unbekanntem Primärtumor“, auf Englisch: „Cancer of Unknown Primary“.

Hinter dem CUP-Syndrom kann fast jede Tumorart stecken. Krebszellen haben sich von einem unbekannten Ursprungstumor abgelöst und in anderen Geweben oder Organen angesiedelt: Beim CUP-Syndrom handelt es sich also um eine fortgeschrittene Krebserkrankung, die nicht selten aggressiv wächst.

Viele Tumorarten bilden Metastasen vor allem in der Leber, der Lunge, den Knochen oder in Lymphknoten. Aber auch im Gehirn oder in der Haut können Absiedlungen auftreten. Bei Patienten mit CUP-Syndrom siedeln sich Metastasen auch an Stellen im Körper an, in die Tumoren sonst eher selten streuen. Bei einigen Betroffenen treten Metastasen in verschiedenen Organen gleichzeitig auf. 

Wo hat der Krebs seinen Ursprung genommen?

Ärztinnen und Ärzte suchen bei Patienten mit CUP-Syndrom nach dem sogenannten Primärtumor: Dem Tumor, von dem der Krebs seinen Ausgang genommen hat. Finden die Mediziner den Ursprungstumor, so wird der Krebs der entsprechenden Tumorart zugeordnet. Wenn die Suche erfolglos bleibt, besteht weiterhin die Diagnose CUP-Syndrom.

Welche Symptome weisen auf ein CUP-Syndrom hin?

So verschieden der Ursprung eines CUP-Syndroms sein kann, so divers zeigen sich die Symptome: sie unterscheiden sich von Patient zu Patient stark.  

Welche Beschwerden auftreten, hängt insbesondere davon ab, in welchem Organ oder Gewebe sich die Metastasen angesiedelt haben. 

Typische Symptome für ein CUP-Syndrom gibt es also nicht. Meist handelt es sich jedoch um Beschwerden einer fortgeschrittenen Krebserkrankung, wie etwa 

  • vergrößerte Lymphknoten, die sich fest anfühlen, sich nicht verschieben lassen und nicht schmerzempfindlich sind
  • vergrößerter Bauchumfang, Schwellungen oder harte Knoten im Bauch oder der Brust
  • ungewohnte Atemnot oder Schmerzen in Brust oder Bauch 
  • Schmerzen in den Knochen
  • länger andauernde Müdigkeit, Erschöpfung oder Appetitlosigkeit
  • ungewollter Gewichtsverlust

Bei solchen Symptomen empfiehlt sich ein Arztbesuch. Das gilt vor allem, wenn sie nicht mit einem Infekt erklärbar sind und länger als einige Tage oder gar Wochen anhalten. 

Welche Ursachen hat ein CUP-Syndrom?

Die Ursachen eines CUP-Syndroms sind bisher weitgehend unklar. Fest steht: Die im Körper gefundenen Metastasen müssen von einem ursprünglichen Krebsherd stammen.  

Krebserkrankungen basieren auf genetischen Veränderungen, durch die sich normale Körperzellen in bösartige Krebszellen verwandeln. Die Tumorzellen beginnen unkontrolliert und zerstörend in umliegendes Gewebe zu wachsen. Eine weitere Eigenschaft: Sie können sich vom Ursprungsort ablösen, über die Lymphbahnen oder das Blut im Körper verteilen und in anderen Organen ansiedeln – es entstehen Metastasen. 

Was ist Krebs?

Im folgenden Video erfahren Sie, wann Mediziner von einer Krebserkrankung sprechen und wie Krebs entsteht.

Doch wie kann es dazu kommen, dass zwar Metastasen, nicht aber der Ausgangstumor gefunden wird? Fachleute gehen davon aus, dass bestimmte Eigenschaften der Krebszellen ein CUP-Syndrom begünstigen. Hierzu gibt es zwei unterschiedliche Modelle: 

  • Eine Vermutung ist, dass sich die Metastasen beim CUP-Syndrom schon sehr bald nach der eigentlichen Krebsentstehung absiedeln, ohne dass überhaupt ein Primärtumor wächst. Oder aber dieser bleibt so klein, dass er keine Beschwerden verursacht und mit den üblichen Untersuchungen nicht gefunden werden kann.
  • Eine andere These ist: Das Immunsystem des Körpers konnte zwar den Ursprungstumor bekämpfen, nicht aber die Metastasen, die sich inzwischen gebildet hatten.

Wie häufig ist das CUP-Syndrom?

In der Literatur finden sich unterschiedliche Angaben dazu, wie häufig CUP-Syndrome sind. Etwa 2 bis 5 von 100 Krebserkrankungen sind CUP-Syndrome. Rund die Hälfte der Betroffenen ist unter 60 Jahre alt und etwa gleich viele Frauen und Männer erkranken an Krebs ohne Primärtumor. 

Etwa 2 bis 5 von 100 neu diagnostizierten Krebserkankungen sind CUP-Syndrome.

Die Zahl der CUP-Diagnosen nimmt seit einigen Jahren ab. Eine mögliche Erklärung: Bei mehr und mehr Betroffenen wird durch verbesserte diagnostische Verfahren der Ausgangstumor doch noch gefunden oder die Ärzte können zumindest klären, aus welchem Gewebetyp die Krebszellen stammen. Dann ändert sich die Diagnose "CUP-Syndrom" noch einmal in die jeweilige Tumorart.

Wie verläuft ein CUP-Syndrom?

Wie auch die Symptome kann der Krankheitsverlauf bei den einzelnen Patientinnen und Patienten sehr unterschiedlich sein. Er ist abhängig davon, woher die Tumorzellen ursprünglich stammen und in welchem Gewebe sie sich angesiedelt haben. Pauschale Prognosen sind daher nicht möglich. Dennoch ist eine Heilung bei den meisten CUP-Patienten eher unwahrscheinlich, denn der Krebs schreitet meist schnell fort.  

Etwa einer von 5 Patienten hat eine bessere Prognose. Hier kann aufgrund der biologischen Eigenschaften der Krebszellen auf einen bestimmten Ursprungstumor geschlossen werden. Ärzte können dann eine entsprechende Therapie einleiten. Die Betroffenen haben so in der Regel eine ähnliche Prognose wie Patienten mit einem bekannten Primärtumor im entsprechenden Stadium. 

Wie wird ein CUP-Syndrom diagnostiziert?

Finden Ärzte bei einer Patientin oder einem Patienten Krebszellen, die sich als Metastasen herausstellen, klären sie zunächst zwei Dinge: Wie viele Metastasen gibt es und wo sitzen sie genau?  

Außerdem versuchen sie den Ausgangstumor ausfindig zu machen. Für Patienten bedeutet dies oftmals, dass die Untersuchungen sich über Wochen hinziehen können – meist sind Geduld und Ausdauer gefragt.  

Zunächst befragen die Ärzte Patientinnen und Patienten über ihren allgemeinen Gesundheitszustand (Anamnese). Daraufhin folgt eine gründliche körperliche Untersuchung. Zur Diagnose werden aber vor allem bildgebende Verfahren eingesetzt. Meist erfolgt eine Computertomografie (CT) des Brust-, Bauch- und Beckenraums. Zum Einsatz kommen kann aber auch: 

  • eine Positronenemissionstomografie (PET/CT)
  • eine Magnetresonanztomografie (MRT)
  • eine Spiegelung (endoskopische Untersuchung) verschiedener Organsysteme – bei entsprechenden Symptomen
  • ein Ultraschall der Brust und eine Mammografie
  • ein Ultraschall über die Scheide bei Frauen
  • eine Szintigrafie 
  • die Bestimmung von körpereigenen Substanzen im Blut, die auf eine Krebserkrankung hinweisen (Tumormarker)
Das CUP-Syndrom wird diagnostiziert durch eine Anamnese, eine körperliche Untersuchung oder bildgebende Verfahren.

Die Suche nach dem Ausgangstumor erfolgt jedoch nicht auf unbestimmte Zeit. Wichtig in der Diagnostik ist vor allem, Tumorerkrankungen wie zum Beispiel Lymphome und Keimzelltumoren auszuschließen. Sie können klinisch wie ein CUP-Syndrom aussehen, sprechen aber in der Regel gut auf eine Chemotherapie an und sind potenziell heilbar. 

Darüber hinaus versuchen die Ärzte auch zu klären, ob es sich beim Ursprungstumor um eine geschlechtsspezifische Tumorart wie etwa Prostatakrebs oder Brustkrebs handeln könnte.  

Es kann jedoch sein, dass die Ärzte den Ursprungstumor auch nach eingehender Untersuchung nicht finden. Dann hoffen sie, über die feingewebliche Untersuchung Rückschlüsse auf die Herkunft der Krebszellen zu erhalten.  

Feingewebliche Untersuchung 

Die feingewebliche Untersuchung der metastasierten CUP-Krebsgewebe ist besonders wichtig. Gewebeproben werden speziell gefärbt und unter dem Mikroskop betrachtet. Zusätzlich werden sie noch molekularbiologisch oder genetisch analysiert. Dabei wird nach typischen Merkmalen für bestimmte Krebsarten gesucht.  

Die Untersuchungen sollen Aufschluss darüber geben:  

  • ob sich die Zellen einem bestimmten Ursprungsorgan zuordnen lassen – wie etwa Prostata, Lunge, Brust oder Darm.
  • um welchen Tumorhaupttyp es sich handelt – Karzinom, Melanom, Sarkom oder Lymphom. 
  • welcher Subtyp des Tumors vorliegt – zum Beiuspiel Adenokarzinom, Plattenepithelkarzinom oder neuroendokriner Tumor.

Ziel der Diagnostik ist es also, die für die Behandlungsplanung bedeutsamen Eigenschaften der Tumorerkrankung zu finden.

Wie wird ein CUP-Syndrom behandelt?

Die Behandlung von Patienten mit einem CUP-Syndrom ist in der Regel palliativ. Eine Therapie mit heilendem Ansatz ist nur selten möglich. Ziele der Behandlung sind dann vor allem, das Wachstum der Metastasen zu bremsen, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität bestmöglich zu erhalten. Generell sollte die Therapie individuell ausgerichtet sein und Folgendes berücksichtigen: 

  • den allgemeinen Gesundheitszustand  
  • den voraussichtlichen Verlauf der Erkrankung
  • die individuellen Wünsche des Patienten oder der Patientin

Für die Behandlung von Krebs bei unbekanntem Primärtumor ist entscheidend, ob die Krebszellen noch Rückschlüsse darauf zulassen, aus welchem Organ sie ursprünglich stammen. Je genauer die Merkmale des Tumors einem vermuteten Ursprung zugeordnet werden können, desto gezielter kann die Therapie erfolgen.

Die Behandlung unterscheidet sich also, je nachdem ob der Primärtumor:

  • gefunden wird. Per Definition handelt es sich dann nicht mehr um ein CUP-Syndrom. Der Krebs wird stattdessen der entsprechenden Tumorart zugeordnet. Betroffene haben meist eine günstigere Prognose. Sie werden nach der Behandlungsleitlinie für die jeweilige Krebsart therapiert. Dabei orientiert sich die Behandlung in der Regel nach den Empfehlungen für Patienten mit fortgeschrittener, metastasierter Erkrankung.
  • sich vermuten lässt. Auch dann haben Patientinnen und Patienten oft eine bessere Prognose und werden ebenfalls entsprechend der Behandlungsleitlinie für die jeweilige Krebsart behandelt.
  • sich nicht herausfinden lässt. Meist haben Metastasen bereits in innere Organe gestreut. Die Prognose dieser Patienten ist daher schlechter. Eine Behandlung ist aber trotzdem möglich – in der Regel palliativ und bevorzugt mit Chemotherapien, die möglichst wenige Nebenwirkungen haben und die Patienten wenig belasten. 

Aber nicht nur der Tumorursprung spielt eine Rolle. Auch, wie sehr sich die Metastasen des CUP-Syndroms bereits ausgebreitet haben, ist von Bedeutung. Sind sie nur an einem Ort oder haben sie bereits mehrere Organe befallen?  

Örtlich begrenzte Metastasen

Örtlich begrenzte Metastasen können Ärzte in einer Operation entfernen oder gezielt bestrahlen – manchmal beides kombiniert. Operationen sind jedoch nur dann sinnvoll, wenn durch sie eine Chance auf Heilung besteht oder Beschwerden gelindert werden. Gezielte Bestrahlungen sollen Metastasen verkleinern und am Wachsen hindern – bei Knochenmetastasen helfen sie gegen Schmerzen. 

Systemische Therapien

Da die meisten CUP-Syndrome aber bereits in mehrere Organe metastasiert haben, sind für viele Betroffene Behandlungen wichtiger, die im gesamten Körper wirken – sogenannte systemische Therapien. Dann sind nebenwirkungsarme Chemotherapien meist Mittel der Wahl.   

Zur systemischen Behandlung eignen sich außerdem zielgerichtete Arzneimittel: Sie blockieren biologische Mechanismen, die für das Krebswachstum wichtig sind, nicht aber für gesundes Gewebe. Diese Medikamente stehen jedoch nur Betroffenen zur Verfügung, deren Tumorgewebe spezifische biologische Eigenschaften aufweist. Fehlen diese, bliebe die Therapie wirkungslos. 

Wie laufen Chemotherapien und zielgerichtete Therapien ab und welche Nebenwirkungen haben Sie? Auf der Website des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum finden sie ausführliche Informationen zu den verschiedenen Behandlungsarten.

Wie geht es nach der Therapie eines CUP-Syndroms weiter?

Die Behandlung einer Krebserkrankung kann für Körper und Seele sehr anstrengend sein. Die medizinische Rehabilitation (Reha) nach einer Krebstherapie soll Patientinnen und Patienten helfen, wieder zu Kräften zu kommen. Darüber hinaus soll sie dabei unterstützen, mit Krankheits- und Behandlungsfolgen bestmöglich umgehen zu können.  

Das Programm einer medizinischen Reha orientiert sich an der persönlichen Krankheitsgeschichte und den vorliegenden Einschränkungen. Eine mögliche Maßnahme für Betroffene mit CUP-Syndrom ist vor allem eine psychoonkologische Beratung, die helfen kann, wenn Sorgen und Ängste übermächtig werden.  

Nachsorge  

Ob bei CUP-Patienten eine Nachsorge notwendig ist, hängt von der individuellen Krankheitssituation ab. Wurde ein CUP-Patient mit dem Ziel der Heilung behandelt, sollte eine intensive Nachsorge erfolgen. Dies ist jedoch nur selten der Fall.  

Kann der Krebs nicht geheilt werden? Dann helfen Verlaufskontrollen und eine regelmäßige begleitende Betreuung dabei, belastende Symptome frühzeitig zu erkennen und zu lindern. Damit soll die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten möglichst lange erhalten werden. 

Was ändert sich mit der Diagnose eines CUP-Syndroms?

Die Situation, plötzlich mit Krebs konfrontiert zu werden, ist für die meisten Betroffenen extrem belastend. Dies gilt insbesondere bei einer bereits fortgeschrittenen Erkrankung. Hinzu kommen die Besonderheiten eines CUP-Syndroms: Trotz zahlreicher Untersuchungen und diagnostischer Tests kann es passieren, dass die Ärzte den Ursprung der Krebserkrankung nicht aufklären können. 

Bei manchen Betroffenen entwickelt sich die Erkrankung zudem sehr schnell weiter, sodass kaum Zeit bleibt, sich auf die neue Lage einzustellen. Immer wieder müssen sie zusammen mit den Ärzten Behandlungsmöglichkeiten auf ihren Nutzen und ihre Risiken hin abwägen. Betroffene mit CUP-Syndrom benötigen in der Regel eine engmaschige Betreuung.  

Das heißt jedoch nicht, dass Patientinnen und Patienten die ganze Zeit stationär im Krankhaus bleiben oder regelmäßig zur Behandlung in die Ambulanz gehen müssen: Viele Behandlungen wie auch die Kontrolltermine können niedergelassene Fachärzte oder die Ambulanzen spezialisierter Kliniken übernehmen.  

Der häufige Arztkontakt ist auch wichtig, da eine metastasierte Krebserkrankung zu Beschwerden führen kann, die sich schnell verändern können. Bei den regelmäßigen Verlaufskontrollen gehört es dazu, über Schmerzen, Übelkeit, Ernährungs- oder Gewichtsprobleme sowie andere belastende Symptome zu sprechen. Gegen viele dieser Probleme lässt sich etwas tun.

Wer sind geeignete Ansprechpartner für ein CUP-Syndrom?

In Deutschland gibt es keine offizielle Liste von Kliniken, die Patientinnen und Patienten mit einem CUP-Syndrom behandeln. Zertifizierte Organzentren, wie sie für andere Krebserkrankungen existieren, gibt es für das CUP-Syndrom nicht. Die Versorgung von Betroffenen hängt von der genauen Krankheitssituation ab. Oft sind für die Diagnostik und Therapie von CUP-Patienten verschiedene Fachabteilungen erforderlich, die eng zusammenarbeiten. 

Universitätskliniken oder andere große Kliniken haben in der Regel spezialisierte Fachabteilungen, die interdisziplinär arbeiten. Darüber hinaus bieten einige größere Krebszentren eigene Sprechstunden für Patientinnen und Patienten mit CUP-Syndrom in einer interdisziplinären Tumorambulanz an. 

Wie man für sich die richtige Klinik finden kann, ist beschrieben auf der Website des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum.

Eine Suche nach spezialisierten Zentren kann auch über Fachverbände erfolgen. Hierzu gehört in Deutschland die Arbeitsgruppe CUP-Syndrom der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO).  

Sie haben weitere Fragen zum Umgang mit der Erkrankung im Alltag und zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten? Hierzu finden Sie Informationen auf der Website des Krebsinformationsdienstes, Deutsches Krebsforschungszentrum.

Bei allen Fragen zum CUP-Syndrom können Sie sich auch persönlich an den Krebsinformationsdienst wenden: unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 - 420 30 40 oder per E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de. 

 

In Zusammenarbeit mit dem Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums. Stand:

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